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Donald Trump: Weißes Haus in Sorge - jetzt wird ausgerechnet Melania Trump zum Problem

Wird Melania Trump jetzt zum Problem für Donald Trump? Bild: picture alliance/dpa/AP Pool | Alex Brandon

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  • Melania Trump sorgt laut Biograf Michael Wolff für Nervosität im Weißen Haus
  • Öffentliche Auftritte und alte Verbindungen werfen neue Fragen auf
  • Ein TV-Witz eskaliert – und verschärft die Lage für das Präsidentenpaar

Im Weißen Haus wächst die Nervosität – und der Grund dafür trägt den Namen Melania Trump. Der bekannte Trump-Biograf Michael Wolff bezeichnete die First Lady in einem Podcast von "The Daily Beast" als "ernstes Problem" für die Trump-Administration.

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"Die Melania-Situation ist ein echtes Problem" - First Lady macht Donald Trump das Leben schwer

Auslöser der internen Unruhe sind mehrere öffentliche Auftritte der Präsidentengattin. Sowohl ihr von Amazon produzierter Film als auch eine Pressekonferenz, bei der sie jegliche Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bestritt, hätten bei Regierungsmitarbeitern für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. "Alle im Weißen Haus sagen: 'Oh mein Gott, die Melania-Situation ist ein echtes Problem'", so Wolff.

Unbequeme Fragen zu Melanias Vergangenheit

Die Aussagen des Biografen gehen noch weiter. Laut Wolff haben die jüngsten Ereignisse grundlegende Fragen über das Privatleben der First Lady aufgeworfen. Dabei geht es nicht nur um den Zustand ihrer Ehe mit dem Präsidenten, sondern auch um die Umstände ihrer damaligen Einreise in die Vereinigten Staaten.

Besonders brisant: Wolff erwähnte in dem Podcast auch Melanias Beziehung zu Paulo Zampolli, einem Geschäftsmann, der in den vergangenen Wochen verstärkt in den Fokus gerückt sei. "Das kommt natürlich jetzt in den letzten paar Wochen heraus", erklärte der Autor. Die First Lady werde mittlerweile als Problem wahrgenommen.

Kimmel-Witz mit Folgen

Die Situation verschärfte sich durch einen Vorfall beim White House Correspondents' Dinner am vergangenen Samstag. Der Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel hatte zuvor in einer seiner Sendungen gewitzelt, Melania Trump sehe "so schön aus wie eine werdende Witwe". Die Reaktion des Präsidentenpaares: Sie forderten den Sender ABC auf, Kimmel aus dem Programm zu nehmen.

Doch dieser Gegenangriff ging nach hinten los, meint Wolff. "Es gibt jetzt das Gefühl, dass das irgendwie schiefgegangen ist", erklärte er. Statt Sympathie zu erzeugen, habe die Attacke nur noch mehr Aufmerksamkeit auf Melania und ihre "eigentümliche Ehe" gelenkt.

Melania Tump unter genauer Beobachtung - Biograf lästert über Trump-Ehe

Die Konsequenz all dieser Entwicklungen ist eindeutig: Die First Lady steht nun unter verschärfter Beobachtung. "Die ganze Melania-Angelegenheit wird jetzt genau unter die Lupe genommen und ist zu einer ernsthaften Sorge im Weißen Haus geworden", fasste Wolff die Stimmung in der Administration zusammen.

Was als Verteidigungsstrategie gedacht war, hat sich offenbar ins Gegenteil verkehrt. Die Angriffe auf Kimmel haben die Fronten verhärtet und das Interesse an den Details einer Ehe geweckt, die Wolff als "eigentümlich" bezeichnet – oder wie er andeutete: "vielleicht gar keine richtige Ehe".

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/gom/news.de/stg

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