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Barack Obama: Ex-Präsident mahnt nach Schüssen bei Trump-Dinner

Barack Obama verurteilt nach den Schüssen bei einem Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump Gewalt. Bild: picture alliance/dpa/BERNAMA | Shafiq Hashim

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  • Barack Obama äußerte sich nach den Schüssen bei einem Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump
  • Ex-US-Präsident verurteilt Gewalt in einer Demokratie
  • Obama betont den Mut der Beamten

Nach den Schüssen bei einem Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump am Samstagabend (25. April 2026) in Washington hat der frühere US-Präsident Barack Obama sich zu Wort gemeldet. Der ehemalige US-Präsident verurteilte die Gewalt.

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Schüsse bei Trump-Dinner: Barack Obama verurteilt Gewalt

Obama betont, dass es in einer Demokratie keinen Platz für Gewalt gebe. Der Vorfall sei auch eine ernüchternde Erinnerung an "den alltäglichen Mut und die Opferbereitschaft" der Beamten des Secret Services, schrieb Obama auf der Plattform X. Er sei den Personenschützern dankbar. Der Secret Service ist in den USA unter anderem für den Schutz des Präsidenten und von Ex-Präsidenten zuständig. Obama äußerte sich ähnlich nach einem Attentatsversuch auf Trump im Juli 2024 in Butler, Pennsylvania. "Politische Gewalt hat in unserer Demokratie absolut keinen Platz", schrieb er damals. Er zeigte sich erleichtert, dass sich der damalige Präsidentschaftskandidat nicht "ernsthaft" verletzt hatte. Dieser Moment sollte dafür genutzt werden, "um uns erneut zu Höflichkeit und Respekt in unserer Politik zu verpflichten."

Barack Obama und Donald Trump üben gegenseitig scharfe Kritik

Seine Reaktion auf die Schüsse kommt zu einer Zeit, in der die Lage zwischen den politischen Lagern aufgeladen ist. Demokraten, darunter auch Obama, kritisierten den US-Präsidenten und Republikaner. Der frühere Staatschef warf Trump zum Beispiel vor, "keinen Anstand" zu besitzen, nachdem ein rassistisches Video über ihn und seine Frau Michelle auf Truth Social erschien. Gleichzeitig teilte Trump immer wieder gegen die Demokraten aus.

Schütze soll Trump-Mitglieder ins Visier genommen haben

Bei dem Korrespondentendinner war ein schwer bewaffneter Mann durch eine Sicherheitsschleuse gestürmt und von Sicherheitskräften überwältigt worden. Es fielen Schüsse, mindestens einer traf Trump zufolge einen Beamten des Secret Service. Der Mann soll aber durch seine Schutzweste gerettet worden sein. Der Präsident wurde von seinen Personenschützern in Sicherheit gebracht. Mittlerweile ist das Manifest des Schützen aufgetaucht. Darin soll er Vorwürfe gegen Trump erhoben haben. Die Ermittlungen sind angelaufen.Ersten Erkenntnissen zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass der Schütze Mitglieder der Trump-Regierung ins Visier genommen hatte, so Justizminister Todd Blanche.

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/ife/news.de/dpa

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