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Donald Trump: Jesus-Bild sorgt für Eklat - jetzt zerlegt Trump seine eigene Verbündete

Auf Kritik reagiert Donald Trump für gewöhnlich empfindlich. Das bekommt nun auch seine einstige Vorzeigefreundin Riley Gaines zu spüren. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trump sorgt mit KI-Bild, das ihn als Jesus zeigt, für heftige Diskussionen
  • Ex-Vertraute Riley Gaines kritisiert den Post scharf – und wird anschließend selbst Ziel von Trump
  • US-Präsident rechnet mit Ex-Unterstützerin ab, obwohl er sich zuvor in den höchsten Tönen lobte

Wenn es etwas gibt, womit Donald Trump ganz und gar nicht umgehen kann, dann ist es Kritik. Diese Erfahrung musste Trumps einstige Vertraute Riley Gaines nun am eigenen Leib erfahren.

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Trump eskaliert nach Kritik an Jesus-Post: Jetzt zerlegt er seine eigene Verbündete

Donald Trump hat sich öffentlich von einer seiner treuesten Unterstützerinnen losgesagt. Die konservative Aktivistin Riley Gaines geriet ins Kreuzfeuer des Präsidenten, nachdem sie einen kontroversen Social-Media-Beitrag kritisiert hatte.

Trump hatte auf Truth Social ein KI-generiertes Bild geteilt, das ihn als Jesus Christus zeigte. Die frühere Schwimmerin reagierte irritiert und stellte die Frage, warum der Präsident so etwas veröffentlichen würde. Nach wachsender Kritik – auch aus den eigenen Reihen – entfernte Trump den Beitrag wieder. Seine Erklärung: Er habe gedacht, das Bild zeige ihn als Arzt, nicht als Christus.

"Gott darf nicht verspottet werden" - Riley Gaines rechnet mit Trump ab

Gaines zeigte sich auf X bestürzt über das Vorgehen des Präsidenten. "Warum? Ernsthaft, ich kann nicht verstehen, warum er das posten würde", schrieb die gläubige Christin. Sie stellte die Frage, ob Trump eine Reaktion provozieren wolle oder tatsächlich so denke.

Ihre Botschaft war deutlich: "Ein wenig Demut würde ihm gut tun" und "Gott darf nicht verspottet werden." Die ehemalige College-Schwimmerin machte damit klar, dass für sie religiöse Grenzen überschritten wurden.

Trump teilt gegen einstige Unterstützerin aus: "Ich bin kein großer Fan von Riley"

Auf die Frage, ob er den Beitrag wegen der negativen Reaktionen von Gaines und anderen Konservativen gelöscht habe, antwortete Trump laut "Daily Beast" kühl: "Ich habe nicht auf Riley Gaines gehört. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Riley."

Riley Gaines reagiert überraschend gelassen auf Trumps Angriff

Die Aktivistin reagierte überraschend versöhnlich auf die öffentliche Abfuhr. "Ich liebe den Präsidenten und bin so dankbar, dass er im Oval Office sitzt", schrieb sie auf X. Der Truth-Social-Post habe das Ziel verfehlt, sei nun aber gelöscht. "Wir sind unvollkommene Menschen", fügte sie hinzu. Sie wisse, dass es beim Präsidenten nicht persönlich gemeint sei, und ihre Gefühle seien nicht leicht zu verletzen.

Vom Lob zur Distanzierung

Noch vor wenigen Monaten sah die Beziehung zwischen Trump und Gaines völlig anders aus. Bei der Unterzeichnung einer Executive Order gegen Transgender-Athleten im Februar 2025 überschüttete Trump die frühere Schwimmerin mit Lob. "Riley ist einfach eine großartige Athletin", sagte er damals in ihrer Anwesenheit. Er dankte ihr dafür, dass sie an vorderster Front gekämpft habe – manche würden sie sogar als Anführerin der Bewegung bezeichnen.

Gaines hatte sich in konservativen Kreisen einen Namen gemacht, indem sie gegen die Teilnahme von Transgender-Sportlerinnen an Frauenwettbewerben kämpfte. Trump nannte sie dabei eine "mutige Schwimmerin".

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/bos/news.de/stg

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