Melania Trump: First Lady aufs Übelste verspottet - selbst das Publikum stöhnte
Melania Trumps Epstein-Rede war Anlass für eine Parodie in der "Saturday Night Life"-Show. Bild: dpa/AP/Jacquelyn Martin
Erstellt von Ines Fedder
13.04.2026 09.34
- Melania Trump überrascht mit Pressestatement zu Jeffrey Epstein
- Parodie bei "Saturday Night Life" - absurdes Telefonat mit Donald Trump nachgespielt
- Derber Witz auf Melanias Kosten - selbst dem Publikum war es zu viel
First Lady Melania Trump agierte lange im Hintergrund. An der Seite von Donald Trump war das ehemalige Model stets präsent, allerdings eher förmlich zurückhaltend. Umso überraschender kam für viele das rund sechsminütige Pressestatement, welches die Präsidentengattin vor wenigen Tagen im Bezug auf Jeffrey Epstein abhielt.
Melania Trump: Pressekonferenz zu Jeffrey Epstein kam aus dem Nichts
In einem denkwürdigen Auftritt hat Melania Trump eine Nähe zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abgestritten und drohte mit juristischen Konsequenzen, sollten Falschbehauptungen darüber weiterverbreitet werden. "Die Lügen, die mich mit dem schmachvollen Jeffrey Epstein verbinden, müssen heute ein Ende finden", erklärte die 55-Jährige bei einem eigens anberaumten Pressetermin. Für viele kam dieser Schritt völlig aus dem Nichts - schließlich stand Melania Trump im Gegensatz zu ihrem Ehemann Donald Trump gar nicht im Fokus des Epstein-Skandals. Und eigentlich versuchte die Trump-Administration Fragen zu Jeffrey Epstein eher abzuwiegeln. Grund genug für die Macher der "Saturday Night Live"-Show, den überraschenden Auftritt Melanias einmal gehörig aufs Korn zu nehmen.
Parodie von Melania Trump bei "Saturday Night Live" - böse Abrechnung nach Pressekonferenz
Die in den USA überaus beliebte Comedy-Show parodierte ein Telefonat zwischen Donald Trump und Melania, wie sie über die Planung des Epstein-Statements sprechen. Melania, die hier von Schauspielerin Chloe Fineman gespielt wird, meldet sich am Telefon bei ihrem Gatten (gespielt von James Austin Johnson).
"Ich habe beschlossen, völlig spontan eine große Rede zu halten und zu sagen: 'Ich bin nicht Epsteins Opfer.' Ist das gut?", beginnt die Parodie. Der Präsident antwortet daraufhin: "Liebling, ich muss zugeben, das klingt ein bisschen verrückt." Und weiter: "Wer bist du, ich?"
Um die Absurdität des Statements zu verdeutlichen, schlägt Melania alias Chloe Fineman weiter vor, dass sie auch erklären könne, dass sie dem Serienmörder vom Gilgo Beach, der letzte Woche ein Geständnis ablegte, nicht geholfen und auch kaum mit P. Diddy gefeiert habe.
...als Trump ihren Schiffscontainer öffnete
Erst so richtig geschmacklos wird es aber dann, als der Autor der Sendung, Michael Che, einen weiteren Witz auf Melanias Kosten macht. "First Lady Melania Trump hat in einer seltenen öffentlichen Stellungnahme Berichte dementiert, wonach Jeffrey Epstein sie Donald Trump vorgestellt habe", erklärte er. Dies sei natürlich falsch. Denn "sie haben sich tatsächlich kennengelernt, als Trump ihren Schiffscontainer öffnete."
Eine Anspielung, die laut "Rawstory" selbst dem Publikum im Studio zu derb war. Angeblich stöhnten die Zuschauenden nach dieser Pointe laut auf.
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