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Donald Trump: US-Präsident setzt auf Eskalation - Seeblockade angekündigt

Donald Trump kündigt drastische Maßnahme an Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Trump kündigt Seeblockade im Persischen Golf an
  • Gespräche mit Iran ohne Durchbruch beendet
  • Streit um Atomprogramm spitzt sich weiter zu

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Nach gescheiterten Gesprächen mit dem Iran verschärft US-Präsident Donald Trump den Ton deutlich. Auf seiner Plattform Truth Social kündigte er an, die Straße von Hormus faktisch unter Kontrolle der US-Marine zu stellen.

Seeblockade im Persischen Golf geplant

Konkret erklärte Trump, dass amerikanische Streitkräfte künftig Schiffen die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge verwehren sollen. Weder Ein- noch Ausfahrten sollen demnach ohne Kontrolle möglich sein. Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport. Eine Blockade hätte damit weitreichende Folgen für den globalen Handel.

Schwere Vorwürfe von Donald Trump gegen den Iran

In seinem Statement erhob Trump massive Anschuldigungen gegen Teheran. Der Iran habe zugesagte Vereinbarungen zur Öffnung der Meerenge bewusst gebrochen und damit internationale Unsicherheit ausgelöst. Zudem behauptete der US-Präsident, der Iran habe möglicherweise Minen im Wasser platziert. Gleichzeitig stellte er die militärischen Fähigkeiten des Landes infrage und sprach von einer stark geschwächten Marine.

Gespräche in Islamabad ohne Durchbruch

Parallel verwies Trump auf diplomatische Bemühungen in Pakistan. Eine hochrangige US-Delegation, darunter Vizepräsident J.D. Vance sowie mehrere enge Vertraute, habe intensive Gespräche mit iranischen Vertretern geführt. Die Verhandlungen hätten sich über viele Stunden erstreckt. Trotz einzelner Fortschritte sei jedoch in der zentralen Frage kein Durchbruch erzielt worden.

Streitpunkt Atomprogramm

Im Mittelpunkt der Gespräche stand erneut das iranische Atomprogramm. Laut Trump zeigte sich die iranische Seite nicht bereit, ihre Ambitionen in diesem Bereich aufzugeben. Der US-Präsident bekräftigte seine Position und stellte klar: Der Iran dürfe unter keinen Umständen in den Besitz von Atomwaffen gelangen.

Mit der angekündigten Seeblockade droht eine weitere Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig bleiben diplomatische Lösungen in weiter Ferne.

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