Donald Trump: US-Präsident verhöhnt Iran-Regime - sie haben "keine Trümpfe in der Hand"
US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern, bevor er auf der Joint Base Andrews an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Charlottesville geht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
11.04.2026 10.16
- Donald Trump entsetzt mit neuen Aussagen
- US-Präsident verhöhnt Iran-Regime
- Trump sicher: Iraner haben "keine Trümpfe in der Hand"
Donald Trump kann es nicht lassen. Während die Vereinigten Staaten und der Iran aktuell unter Vermittlung Pakistans über einen Frieden im Nahen Osten verhandeln, um den Konflikt zu beenden, sendete der US-Präsident erneut drohende Worte in Richtung Iran.
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Donald Trump entsetzt mit neuen Aussagen - US-Präsident verhöhnt Iran-Regime
Der Republikaner ist offenbar mehr als überzeugt davon, dass die Verhandlungen zu Gunsten der USA ausfallen werden. In einem neuen Beitrag auf Truth Social verhöhnte der US-Präsident das iranische Regime und zeigte sich siegessicher. "Die Iraner scheinen nicht zu begreifen, dass sie keine Trümpfe in der Hand haben, abgesehen von der kurzfristigen Erpressung der Welt durch die Nutzung internationaler Seewege", polterte Donald Trump. "Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!"
Donald Trump siegessicher im Iran-Krieg? US-Präsident "braucht keinen Plan B"
Ähnlich zuversichtlich, wenn nicht gar überheblich, äußerte sich der US-Präsident gegenüber Journalisten, die von ihm wissen wollten, was sein Plan B sei, sollte es nicht zu einer Einigung in Bezug auf die Öffnung der Straße von Hormus kommen. "Man braucht keinen Plan B", so Trump. "Ihr Militär ist weg." Ein entsprechender Ausschnitt des Interviews ist auf dem Trump-kritischen X-Account "Republicans Against Trump" zu finden.
Donald Trump verstrickt sich abermals in Widersprüche - nächster Iran-Schlag in Planung
Doch hundertprozentig überzeugt scheint der US-Präsident vom Erfolg der Verhandlungen doch nicht zu sein. Denn wie sonst ließe sich erklären, dass er gegenüber der "New York Post" ankündigte, sich bereits auf einen erneuten Angriff auf den Iran vorzubereiten, sollten die Gespräche scheitern. "Wir werden es in etwa 24 Stunden erfahren. Wir werden es bald wissen. Wir sind dabei, alles neu aufzusetzen. Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar besser als das, was wir zuvor hatten, und wir haben sie in Stücke gerissen", so Donald Trump.
Damit bleibt der US-Präsident seinem bisherigen Muster treu: Er verstrickt sich in Widersprüche und statt diplomatisch und besonnen vorzugehen, sendet er Drohungen am laufenden Band.
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