Donald Trump: Journalistin warnt - nach der Iran-Drohung gibt es kein Zurück
Donald Trump drohte, die iranische Bevölkerung auszulöschen. Bild: picture alliance/dpa/AP Pool | Alex Brandon
Erstellt von Sabrina Böhme
10.04.2026 11.22
- Journalistin zeigt sich nach Donald Trumps Drohung, die iranische Zivilisation auslöschen zu wollen, alarmiert
- Der US-Präsident hat die Welt in Brand gesteckt und es gibt kein Zurück mehr
- Trump ebnet mit Androhung den Weg für rücksichtlose Machthaber, ihre Bevölkerung anzugreifen
Donald Trumps Drohung, die iranische Zivilisation zu vernichten, sorgte für einen riesigen Aufschrei unter Politikern - selbst aus den Reihen der Republikaner. Die US-Journalistin Marisa Kabas zeigt sich besorgt und schlägt Alarm: Mit seiner Androhung hat er einen Punkt erreicht, von dem es kein Zurück mehr gibt. In einem Essay für ihre Website "The Handbasket" beschreibt die in Brooklyn ansässige Autorin diesen Moment als "tödliche Gefahr", der "die Welt in Brand gesetzt" habe.
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Journalistin warnt nach Trumps Iran-Drohung vor verlorener Hoffnung
Seitdem befinde sich die Welt in einem Schwebezustand, der von Trumps wechselhaften Launen abhänge, so Kabas. Obwohl diese Woche keine Bevölkerung ausgelöscht wurde, sei dennoch etwas Entscheidendes verloren gegangen: "Der letzte Rest Hoffnung, dass er das nicht tun würde, egal wie enthemmt Trump wird", schreibt sie. Diese Option stehe nun auf der Speisekarte – selbst wenn die Drohung nur Mittel zum Zweck sei.
Trumps Freibrief für rücksichtslose Staatschefs
Die Journalistin sieht in Trumps Vorgehen weitreichende internationale Folgen. "Die Handlungen unseres Präsidenten haben anderen rücksichtslosen Staatschefs im Ausland die Erlaubnis gegeben, ihre eigenen Bevölkerungen direkt ins Schussfeld zu bringen", warnt Kabas in ihrem Essay.
Dabei betont sie die Verbundenheit zwischen den bedrohten Iranern und den Amerikanern selbst. Während Trump seine Waffe auf den Iran gerichtet habe, befänden sich auch US-Bürger unweigerlich im Kreuzfeuer, argumentiert die Autorin. Die Iraner, die sich an verschiedenen Orten versammelten, seien nicht nur untereinander verbunden gewesen – auch eine Verbindung zu ihnen sei spürbar gewesen.
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