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Donald Trump: US-Präsident eskaliert nach Piloten-Rettung und eröffnet Jagd auf Informanten

Donald Trump schlug nach der Piloten-Rettung bedrohliche Töne an. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump eskaliert nach Piloten-Rettung
  • US-Präsident droht Journalisten wegen herausgegebener Informationen
  • Informant soll vor Rettung Details durchsickern lassen haben

Bei einer dramatischen Rettungsaktion im Iran haben US-Streitkräfte einen verletzten Colonel der Air Force erfolgreich in Sicherheit gebracht. Die Mission mit dem Namen "Operation Epic Fury" umfasste nach Angaben von US-Präsident Donald Trump insgesamt 155 Flugzeuge.

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Donald Trump nennt Details zu "historischer" Piloten-Rettung

Donald Trump bezeichnete die Aktion als historisches Ereignis. "Das ist eine Rettung, die sehr historisch ist. Sie wird in die Bücher eingehen", erklärte der US-Präsident laut der britischen "Metro" gegenüber Reportern. Der abgestürzte Waffenoffizier hatte seinem Training entsprechend gehandelt und sich so weit wie möglich von der Absturzstelle entfernt. Trotz schwerer Verletzungen aktivierte er einen Ortungssender und suchte eine sichere Position in bergigem Gelände.

Donald Trump eskaliert nach Piloten-Rettung - US-Präsident jagt Informanten nach Sicherheitsleck

Doch obwohl die Rettungsmission glückte, schlug Donald Trump kurz nach der Rettung bedrohliche Töne an. Der US-Präsident kündigte an, einen Informanten aufzuspüren, der Details über den vermissten Piloten an die Medien weitergegeben hatte. Durch dieses Leck erfuhr der Iran, dass sich ein weiterer Flieger auf iranischem Boden befand. "Als sie das taten, wusste plötzlich das ganze Land Iran, dass irgendwo auf ihrem Territorium ein Pilot um sein Leben kämpfte", erklärte Trump.

Iran-Regime setzte Kopfgeld auf verletzten US-Piloten aus

Die iranische Regierung setzte daraufhin eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Piloten aus. Die Suche wurde dadurch erheblich komplizierter. Neben dem iranischen Militär machten sich nun auch Millionen Zivilisten auf die Jagd nach dem verletzten US-Piloten. "Wir müssen diesen Informanten finden, denn das ist eine sehr kranke Person", wütete der US-Präsident. An das Medienunternehmen, das die brisanten Informationen veröffentlicht hatte, richtete der Republikaner scharfe Worte: "Wir werden zu dem Medienunternehmen gehen, das es veröffentlicht hat. Und wir werden sagen: Nationale Sicherheit, gebt es heraus oder geht ins Gefängnis."

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/bua/news.de/dpa/stg

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