Wladimir Putin: Erneuter Rückschlag für Kreml - 29 Tote bei Absturz von Militärflieger
Der Absturz eines russischen Militärfliegers markiert einen weiteren Rückschlag für Wladimir Putin. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Alexander Kazakov
Erstellt von Anika Bube
01.04.2026 11.50
- Militärflugzeug-Absturz auf Krim: 29 Tote, darunter 6 Besatzungsmitglieder
- Technischer Defekt vermutet: Keine Hinweise auf Angriff oder äußeren Einschlag
- Krim als Putins Schwachstelle: Unglück trifft strategischen Stützpunkt im Ukraine-Krieg
Neuer Rückschlag für Putin: Am Dienstag (31.03.2026) stürzte auf der von Russland annektierten Krim ein russisches Militärflugzeug ab. Dabei kamen 29 Menschen ums Leben – darunter sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere. Das Unglück trifft die strategisch wichtige Schwarzmeer-Halbinsel hart.
Technischer Defekt vermutet – kein Hinweis auf Angriff
Die Antonow-26 war auf einem planmäßigen Flug, als gegen 18 Uhr Ortszeit der Kontakt abriss. Laut russischem Verteidigungsministerium deutet alles auf einen technischen Defekt hin. An den Wrackteilen fanden Ermittler keinerlei Hinweise auf einen äußeren Einschlag. Die Maschine schlug in einem bergigen Waldgebiet nahe dem Dorf Kuibyschewo im Bezirk Bachtschissarai auf, nicht weit von Simferopol entfernt. Ein Such- und Rettungsteam konnte das Wrack schließlich finden. Antonow-26-Flugzeuge dienen dem russischen Militär vor allem als Transportmaschinen.
Ermittlungen wegen möglicher Sicherheitsverstöße
Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren ein. Experten prüfen, ob Sicherheitsvorschriften vor oder während des Fluges verletzt wurden. Noch gibt es leichte Unstimmigkeiten: Während das Verteidigungsministerium von sechs Crew-Mitgliedern spricht, nennt das Komitee sieben Besatzungsmitglieder – bei jeweils 23 Passagieren.
Seit 2014 ist die Krim unter russischer Kontrolle und dient als zentraler Militärstützpunkt für Angriffe auf die Ukraine. Der Absturz zeigt, wie verletzlich Putins Prestigeobjekt ist – und stellt einen weiteren Rückschlag für die russische Kriegspolitik dar. Die Ukraine greift regelmäßig russische Stellungen auf der Halbinsel an, unter anderem mit Drohnenangriffen auf militärische Ziele.
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