Donald Trump: Eklat im Weißen Haus - Trump geht Reporterin frontal an
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus am Dienstag wich US-Präsident Donald Trump einer unbequemen Frage und attackierte stattdessen eine Reporterin. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
01.04.2026 10.16
- Trump weicht Reporterfrage zu steigenden Benzinpreisen aus
- Stattdessen rechtfertigt er Militärschläge gegen Iran
- US-Präsident stellt Reporterin vor laufender Kamera bloß
- Konkrete Entlastung für Verbraucher bleibt aus
Donald Trump weicht Spritpreisfrage aus und attackiert stattdessen Reporterin
Weiter behauptet er, ohne den Einsatz von B-52-Bombern hätte der Iran bereits Atomwaffen eingesetzt. Im Anschluss richtet Trump eine direkte Spitze an die Reporterin: "Und du würdest vielleicht nicht dort stehen und diese Frage stellen, okay?"
Eklat vor laufender Kamera: Trump fährt Reporterin hart an
Und damit war Trump noch lange nicht fertig mit der Journalistin. In einer Szene, die in einem durch Headquarters verbreiteten X-Clip zu sehen ist, gerät Trump in einen scharfen Wortwechsel mit der Reporterin. Ausgangspunkt war eine eigentlich routinemäßige Frage, die jedoch von der Journalistin unterbrochen wurde – ein Moment, den Trump sofort aufgriff. Sichtlich verärgert unterbrach er seinerseits das Gespräch und wies die Reporterin scharf zurecht. Dabei warf er ihr vor, Teil der "Fake News" zu sein, und kritisierte ihre bisherige Berichterstattung.
Besonders auffällig ist der Tonfall des Präsidenten: Er wirkt gereizt und konfrontativ, nutzt die Situation aber zugleich, um seine bekannte Kritik an bestimmten Medienvertretern zu bekräftigen. Aussagen wie "Wir hatten viele Probleme mit Ihnen" zeigen, dass es sich nicht nur um eine spontane Reaktion, sondern auch um eine grundsätzliche Haltung gegenüber der Presse handelt.
Keine Hilfe für Verbraucher: Konkrete Maßnahmen? Fehlanzeige!
Was in Trumps Antworten auffällt: Konkrete Entlastungen für amerikanische Autofahrer erwähnt er nicht. Stattdessen attackiert er lieber Reporter oder verweist auf frühere Börsenrekorde und erklärt: "Alles was ich tun muss, ist den Iran zu verlassen, und das werden wir sehr bald tun. Und die Preise werden purzeln." Doch wann genau das passieren soll, bleibt offen. Ebenso wie die Frage, wie Familien die hohen Kosten bis dahin stemmen sollen.
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