Donald Trump: Manipuliert Trump die Märkte? Iran-Politiker stellt US-Präsident bloß
Damit hat der US-Präsident nicht gerechnet: Ein iranischer Politiker gibt US-Bürgern Trading-Tipps gegen Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/dpa Pool | Michael Kappeler
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
30.03.2026 11.02
- Trump steht wegen mutmaßlicher Marktmanipulation unter Druck
- Iranischer Spitzenpolitiker gibt US-Bürgern öffentlich Trading-Tipps gegen ihren eigenen Präsidenten
- Debatte um Insiderhandel und politische Einflussnahme auf Börsen eskaliert weiter
Was für eine irre Wendung im Iran-Konflikt: Während die Spannungen zwischen Washington und Teheran weiter eskalieren, mischt sich plötzlich ein iranischer Spitzenpolitiker in die US-Finanzwelt ein – und gibt Amerikanern brisante Tipps, wie sie angeblich von den Aktionen ihres eigenen Präsidenten profitieren können!
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Donald Trump unter Druck wegen mutmaßlicher Marktmanipulation
US-Präsident Donald Trump steht ohnehin schon massiv unter Druck. Immer wieder wird ihm vorgeworfen, mit gezielten Social-Media-Posts zum Iran-Krieg die Märkte zu beeinflussen. Kritiker wittern sogar Insidergeschäfte im Umfeld des Weißen Hauses. Jetzt bekommt die Debatte eine völlig neue Dynamik.
Iranischer Spitzenpolitiker stellt US-Präsident in X-Post bloß
Der iranische Parlamentssprecher Mohammad-Bagher Ghalibaf sorgt mit einem spektakulären Beitrag auf der Plattform X für Aufsehen. Seine Botschaft an US-Bürger ist so klar wie und brisant: "Achtung: Nachrichten oder 'Truth'-Posts vor Börseneröffnung sind oft nur ein Setup für Gewinnmitnahmen. Im Grunde ist es ein Umkehrindikator." Und er legt noch nach: "Macht das Gegenteil: Wenn sie pushen, geht short. Wenn sie dumpen, geht long. Seht ihr morgen etwas? Ihr wisst, wie es läuft." Mit anderen Worten: Amerikaner sollen gezielt gegen die Signale ihres eigenen Präsidenten handeln.
Fassungslosigkeit bei Beobachtern
Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Dass ein hochrangiger Politiker eines feindlichen Staates plötzlich als Finanzberater für US-Bürger auftritt, sorgt für ungläubiges Staunen. Der Ökonom und Autor Saifedean Ammous bringt die Absurdität der Lage auf den Punkt. Am Sonntag schrieb er in einem Post auf X: "Dass Iraner Trumps Marktmanipulation angreifen, ist wahrscheinlich effektiver, als Batterien anzugreifen." Ein Satz, der zeigt, wie sehr sich der Konflikt inzwischen auch auf andere Ebenen verlagert hat.
Krieg und Börse verschwimmen - Vorwürfe gegen Trump wiegen schwer
Der Fall zeigt: Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wird längst nicht mehr nur militärisch ausgetragen. Während im Hintergrund geopolitische Spannungen eskalieren, entsteht ein zweiter Schauplatz an den Finanzmärkten. Die Vorwürfe gegen Trump wiegen schwer. Es geht um mögliche Marktmanipulation, gezielte Kursbewegungen und sogar um den Verdacht, dass ein enger Kreis profitieren könnte.
Wenn der Feind zum Finanzberater wird
Der Iran-Krieg hat damit einen Punkt erreicht, an dem ein führender Politiker eines feindlichen Staates amerikanische Bürger aktiv vor den Handlungen ihres eigenen Präsidenten warnt. Dass ausgerechnet der Sprecher des iranischen Parlaments – eines Landes, mit dem sich die USA im bewaffneten Konflikt befinden – Anlagestrategien gegen mutmaßliche Manipulationen aus dem Weißen Haus empfiehlt, markiert eine beispiellose Entwicklung.
Die Situation verdeutlicht, wie sehr sich die Fronten verschoben haben: Während Bomben fallen, liefern sich Washington und Teheran einen Nebenkriegsschauplatz um Börsenmanipulation und Finanztipps auf Social Media.
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