Donald Trump: "The Don" sprach schon vom Sieg - Pentagon plant wochenlange Bodenoffensive im Iran
Das US-Pentagon plant angeblich eine wochenlange Offensive von Bodentruppen im Iran. Bild: picture alliance/dpa/AP | Ahn Young-joon
Erstellt von Tobias Rüster
29.03.2026 13.08
- Iran-Krieg aktuell: Donald Trump soll Bodentruppen schicken
- Hier sollen Donald Trumps Bodentruppen zum Einsatz kommen
- Donald Trump verweigert bislang Freigabe
Nach vier Wochen militärischer Auseinandersetzungen im Nahen Osten zeichnet sich eine drastische Verschärfung der Lage ab. Während die Vereinigten Staaten und Israel ihre Luftschläge gegen iranische Ziele fortsetzen, bereitet das Pentagon offenbar eine groß angelegte Bodenoperation vor. Dies berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf Erkenntnisse aus Militärkreisen. Dabei hatte US-Präsident Donald Trump bei mehreren Gelegenheiten bereits vom "Sieg" über den Iran gesprochen.
Weitere Politik-Artikel finden Sie unter diesem Text.
Iran-Krieg aktuell: Donald Trump soll Bodentruppen schicken
Die iranische Führung setzt derweil ihre Angriffe auf Staaten der Golfregion fort. Zusätzlich blockiert Teheran weiterhin die strategisch bedeutsame Meeresenge bei Hormus. Diese Entwicklung könnte nun zu einer neuen Eskalationsstufe führen - Donald Trump könnte Bodentruppen schicken.
- Laut Informationen aus dem Verteidigungsministerium befinden sich die Vorbereitungen für einen mehrwöchigen Bodeneinsatz in einem weit fortgeschrittenen Stadium.
- Die militärische Planung konzentriert sich dabei auf spezifische Zielgebiete im iranischen Staatsgebiet.
- Von einer umfassenden Invasion des Landes ist jedoch nicht die Rede.
Hier sollen Donald Trumps Bodentruppen zum Einsatz kommen
Die militärischen Vorbereitungen fokussieren sich auf zwei zentrale Operationsgebiete. Im Mittelpunkt steht die Insel Kharg, die eine Schlüsselrolle für die iranischen Ölausfuhren spielt. Dort sollen sowohl Spezialkräfte als auch reguläre Streitkräfte zum Einsatz kommen.
- Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung hielten sich amerikanische und israelische Streitkräfte von Angriffen auf Kharg zurück.
- Der Grund: Washington und Jerusalem setzten offenbar auf einen Umsturz der Regierung in Teheran. Mit einer neuen Führung erhofften sich die westlichen Mächte die Möglichkeit, Vereinbarungen über iranisches Öl zu treffen.
- Diese Erwartung hat sich jedoch nicht erfüllt. Das Mullah-Regime hält sich an der Macht. Amerikanische Medien melden nun, dass die US-Streitkräfte gezielt für Operationen auf der Insel trainiert werden. Die strategische Bedeutung von Kharg für die iranische Wirtschaft macht das Eiland zu einem prioritären militärischen Ziel.
Darüber hinaus ziehen die Militärplaner dem Bericht zufolge Operationen an Küstenabschnitten entlang der Straße von Hormus in Betracht.
- Die strategische Meerenge wird derzeit von iranischen Kräften blockiert. Durch den Einsatz von Bodentruppen könnten die USA und ihre Verbündeten versuchen, die Kontrolle über diese wichtige Handelsroute zurückzugewinnen.
Donald Trump verweigert bislang Freigabe
Trotz der weit vorangeschrittenen militärischen Planungen fehlt bisher die entscheidende Autorisierung aus dem Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump hat einen Bodeneinsatz im Iran noch nicht freigegeben. Diese Zurückhaltung steht in einem gewissen Kontrast zu den intensiven Vorbereitungen im Pentagon.
- Zuletzt äußerte sich Außenminister Marco Rubio zu der Thematik. Der 54-Jährige erklärte, dass die Vereinigten Staaten ihre militärischen Ziele im Iran auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen könnten. Diese Aussage deutet auf unterschiedliche Einschätzungen innerhalb der US-Administration hin.
- Dennoch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. "Dies ist keine Planung in letzter Minute", zitierte die "Washington Post" einen hochrangigen Regierungsvertreter.
Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:
- Insider berichtet - Donald Trump hält RJK Jr. für "verrückt"
- Wirbel um Trump-Vize - nach dem Ende von "The Don" soll er übernehmen
- Putins Prestigeprojekt getroffen - dieser Drohnenschlag war ein Millionen-Treffer
- Kreml-Kumpel irritiert mit Putin-Geschenk für Nordkorea-Kim
- Blamiert vom Gesundheitsminister - diese Behauptung wird zur Lachnummer