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Donald Trump: "Ich kann's am Besten!" Selbstverliebtem US-Präsident platzt der Kragen

Donald Trump hat bis heute nicht verkraftet, dass ihm der Friedensnobelpreis 2025 vorenthalten wurde. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump tobt vor Wut nach Friedensnobelpreis-Blamage
  • US-Präsident will acht Kriege beendet und Lob von Wladimir Putin bekommen haben
  • "Ich kann es am Besten!" Donald Trump verstört mit bizarrer Eigenlob-Tirade

Wenn Donald Trump etwas auf den Tod nicht ausstehen kann, dann sind es Widerworte sowie ihm vorenthaltene Auszeichnungen und Würdigungen. Im Dezember 2025 wurde das besonders eindrucksvoll ersichtlich, als in Oslo der Friedensnobelpreis 2025 verliehen wurde und Donald Trump wenig überraschend leer ausging - dabei hatte sich der US-Präsident vorab realistische Chancen auf die Auszeichnung ausgemalt, die vor ihm die US-Präsidenten Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson, Jimmy Carter und Barack Obama erhielten.

Donald Trump will den Friedensnobelpreis - auch Monate später sitzt die Enttäuschung tief

Für "The Don" liegt die Begründung, weshalb er den Friedensnobelpreis redlich verdient habe, mehr als deutlich auf der Hand: Etliche internationale Konflikte habe er seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus eigenmächtig beendet, so beispielsweise Kriege zwischen Kambodscha und Thailands, Pakistan und Indien und nicht zuletzt zwischen Israel und dem Iran, posaunte Donald Trump im September 2025 vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York heraus. Und auch jetzt, knapp vier Monate nach der letzten Friedensnobelpreisverleihung, hat Donald Trump weiter an seinem Verlust zu knabbern.

Donald Trump platzt der Kragen: "Ich habe acht Kriege beendet!"

Als der US-Präsident Ende März beim "Future Investment Initiative"-Gipfel in Miami ans Rednerpult trat, kam die Schmach erneut aufs Tapet. "Wissen Sie, als ich den Friedensnobelpreis nicht bekam... es ist mir egal", begann Donald Trump seine Ausführungen. "Norwegen hat ein echtes Eigentor geschossen. Ich habe acht Kriege beendet!" Nach eigenem Bekunden habe Donald Trump beispielsweise den Krieg zwischen Indien und Pakistan beendet, als dieser bereits eine Woche lang tobte - und das nur mit der Androhung exorbitanter Strafzölle, so Donald Trump nicht ohne Stolz.

"The Don" inszeniert sich als Friedensheld: "Niemand macht es so gut wie ich!"

Umso fassungsloser mache es ihn, dass ihm der Friedensnobelpreis vorenthalten wurde - an Trumps Ausführungen war deutlich zu erkennen, dass ihm die Sache offenbar doch nicht so egal ist, wie er beteuerte:

  • "Ich dachte mir, wenn ich den Nobelpreis für Frieden nicht bekomme, dann wird ihn niemand bekommen. Ich habe ihn nicht bekommen und es wundert mich nicht."
  • "Ich habe acht Kriege beendet! Acht Kriege! Niemand sonst hat acht Kriege beendet, alle anderen haben acht Kriege begonnen! Okay, um fair zu sein, die Nominierungen waren für das Jahr zuvor. Sie hätten trotzdem eine Ausnahme machen sollen, doch das haben sie nicht. Nun sieht man ja, was passiert."
  • "Kriege zu beenden ist das, was ich am Besten kann. Niemand macht es so gut wie ich. Ich beende Kriege, die niemand für möglich gehalten hätte."
  • "[Der russische] Präsident Putin hat mich angerufen und mir gesagt, 'Ich kann nicht glauben, dass du diesen und jenen Krieg beendet hat, das ist unmöglich!'." Aserbaidschan zum Beispiel, das war ein Krieg, von dem niemand glaubte, man könne ihn beenden. Wir haben ihn beendet."

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