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Wladimir Putin: Video zeigt Drohnenschlag - Flammenmeer verschlingt Putins Kriegsfinanzen

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Gavriil Grigorov

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  • Nächster Drohnenschlag gegen Putin-Raffinerie im Ukraine-Krieg
  • Wladimir Putin muss mehrere Drohnenangriffe hinnehmen
  • Direkte Angriffe auf Wladimir Putins Kriegsfinanzen

Es ist der nächste Rückschlag für Wladimir Putin. Ukrainische Kampfdrohnen haben eine bedeutende Ölraffinerie in der russischen Stadt Jaroslawl attackiert. Die Produktionsanlage zählt zu den fünf größten ihrer Art in Russland und befindet sich ungefähr 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, nordöstlich der Hauptstadt Moskau.

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Ukraine-Krieg aktuell: Nächster Drohnenschlag gegen Putin-Raffinerie

Der Angriff erfolgte, nachdem der Gouverneur des Gebiets Jaroslawl, Michail Jewrajew, eine Drohnenwarnung für die Region verkündet hatte.

  • In sozialen Netzwerken kursierten Aufnahmen von Feuern in der Raffinerie sowie Videomaterial, das massive schwarze Rauchschwaden zeigt.
  • Die Anlage verfügt laut dem Telegram-Kanal "Exilenova Plus" über eine jährliche Verarbeitungskapazität von mehr als 15 Millionen Tonnen.
  • Der Schlag traf damit ein Ziel deutlich tiefer im russischen Hinterland als zahlreiche vorherige Attacken.

Wladimir Putin muss mehrere Drohnenangriffe hinnehmen

Die Attacke auf Jaroslawl stellt keinen Einzelfall dar, sondern ist Teil einer umfassenden Angriffsserie auf russische Energieanlagen. Es handelte sich um die dritte aufeinanderfolgende Nacht, in der Energieinfrastruktur in dieser Region attackiert wurde.

  • Bereits in der Nacht zum 27. März sollen ukrainische Drohnen zwei Ölterminals in den Hafenstädten Ust-Luga und Primorsk im Gebiet Leningrad ins Visier genommen haben, wie russische Telegram-Kanäle vermeldeten.
  • Einen Tag zuvor, am 26. März, hatte der ukrainische Generalstab offiziell bestätigt, dass eigene Streitkräfte die Raffinerie Kinef in der Stadt Kirischi im Gebiet Leningrad angegriffen hatten.

Direkte Angriffe auf Wladimir Putins Kriegsfinanzen

Die Konsequenzen der ukrainischen Angriffswelle auf die russische Ölindustrie sind verheerend. Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis von Marktdaten ergaben, dass mindestens 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten zum Erliegen gekommen sind.

  • Die massive Beeinträchtigung trifft Wladimir Putin zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt, da die globalen Ölpreise aufgrund des Iran-Kriegs bereits die Schwelle von 100 Dollar pro Barrel überschritten haben.
  • Aus Sicht der Ukraine stellen die Ölanlagen legitime militärische Ziele dar. Die Führung in Kiew argumentiert, dass diese Einrichtungen die russische Kriegsführung unmittelbar finanzieren.

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