Donald Trump: Vertuschungs-Verdacht beim US-Präsidenten - Fehlende Epstein-Seiten sorgen für Fragen
Donald Trump: US-Präsident im Epstein-Strudel - Fehlende Akten werfen brisante Fragen auf Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Erstellt von Mia Lada-Klein
27.03.2026 17.38
- Fehlende Aktenseiten werfen Fragen zur Vollständigkeit auf
- Zeugin schildert schwere Vorwürfe gegen Trump
- Politik und Justiz geraten wegen möglicher Einflussnahme unter Druck
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Die Veröffentlichung von Millionen Seiten aus Ermittlungsunterlagen im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein sollte eigentlich Transparenz schaffen. Doch stattdessen wächst die Kritik: In den Akten fehlen offenbar zentrale Dokumente, die schwerwiegende Vorwürfe gegen den heutigen US-Präsidenten Donald Trump enthalten sollen. Im Zentrum steht laut "Berliner Morgenpost" eine Aussage einer Frau, die sich nach Epsteins Festnahme im Jahr 2019 an die Behörden wandte. Sie berichtet darin von einem mutmaßlichen Missbrauch, der sich bereits in ihrer Jugend ereignet haben soll.
Schwere Anschuldigungen gegen Donald Trump aus einer Zeugenaussage
In ihrer Aussage schildert die Frau, Epstein habe sie als Minderjährige dem damaligen Unternehmer Donald Trump vorgestellt. In der Folge sei es zu einem gewaltsamen Übergriff gekommen. Die Darstellung umfasst Vorwürfe körperlicher Gewalt sowie körperliche Übergriffe. Trump weist sämtliche Vorwürfe entschieden zurück. Das Weiße Haus betont, der Präsident sei in allen Punkten rund um den Epstein-Komplex vollständig entlastet worden.
Fehlende Vernehmungsprotokolle im Fokus
Für neue Irritation sorgt jedoch die Frage, warum wesentliche Teile der Ermittlungsakten bislang nicht öffentlich zugänglich sind. Laut Recherchen mehrerer Medien fehlen mehr als 50 Seiten aus Vernehmungen derselben Zeugin. Während eine frühe Befragung aus dem Jahr 2019 veröffentlicht wurde, in der Trump nicht erwähnt wird, sollen weitere Interviews und Protokolle zwar existieren, jedoch nicht freigegeben worden sein. Diese Lücken werfen Fragen nach der Vollständigkeit der Veröffentlichung auf.
Vorwurf politischer Einflussnahme durch Donald Trump
Aus dem US-Kongress kommt scharfe Kritik. Vertreter der Demokraten sprechen von möglichen Unregelmäßigkeiten bei der Aktenfreigabe. Demnach könnte es sich um Dokumente handeln, die aus politischer Rücksichtnahme zurückgehalten wurden. Dabei sieht ein Gesetz zur Veröffentlichung der Epstein-Unterlagen ausdrücklich vor, dass lediglich der Schutz von Opfern oder laufende Ermittlungen eine Schwärzung rechtfertigen. Politische Erwägungen sind demnach kein legitimer Grund für Zurückhaltung.
Ungleichgewicht bei der Schwärzung von Informationen
Auch Opferorganisationen äußern Unmut über den Umgang mit den Akten. Kritisiert wird insbesondere, dass teils sensible Informationen über Betroffene sichtbar geblieben seien, während Hinweise auf mögliche weitere Täter stark geschwärzt oder entfernt wurden. Dieser Umgang verstärke den Eindruck eines unausgewogenen Vorgehens innerhalb der Behörden, so die Kritik.
Inkonsistenzen in den Datenbeständen
Untersuchungen von Journalisten zeigen zudem, dass im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Ghislaine Maxwell weitere Dokumente existieren, die bislang nicht in die öffentlich zugänglichen Datenbanken aufgenommen wurden. Darunter sollen auch Unterlagen sein, die dieselbe Zeugin betreffen. Warum diese Dokumente fehlen, ist bislang unklar. Offizielle Stellen verweisen auf mögliche Duplikate oder vertrauliche Inhalte, ohne dies näher zu erläutern.
Justizministerium unter Rechtfertigungsdruck
Das US-Justizministerium weist Vorwürfe gezielter Zurückhaltung zurück. Nach eigenen Angaben seien nur doppelte oder vertrauliche Dokumente nicht veröffentlicht worden. Gleichzeitig wird jedoch auf laufende Prüfverfahren verwiesen, die weitere Verzögerungen erklären könnten. Wann eine vollständige Veröffentlichung erfolgt, bleibt offen.
Der Fall entwickelt sich zunehmend zu einer politischen und juristischen Belastungsprobe. Während die Regierung auf rechtmäßige Prüfprozesse verweist, wächst der Druck aus Medien, Politik und Öffentlichkeit.
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