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Pete Hegseth vor dem Aus?: Pentagon verspottet Trumps Kriegsminister - selbst Donald geht auf Distanz

Pentagon-Mitarbeiter verspotten Pete Hegseth als "Dumb McNamara". Da geht selbst US-Präsident Donald Trump auf Distanz zu seinem Kriegsminister. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trumps Kriegsminister verspottet
  • Pete Hegseth von Mitarbeiter als "Dumb McNamara" betitelt
  • Darum ist Hegseths Spitzname so brisant
  • Präsident Donald Trump distanziert sich öffentlich von seinem Verteidigungsminister

Im Machtzentrum der US-Armee brodelt es gewaltig: Hinter vorgehaltener Hand verspotten Mitarbeiter ihren eigenen Chef – und greifen zu einem historischen Vergleich, der es in sich hat. Ausgerechnet Donald Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth wird intern als "Dumb McNamara" verhöhnt. Ein Spitzname, der nicht nur beleidigt – sondern politisch Sprengkraft hat.

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Pete Hegseth erntet Pentagon-Spott: Mitarbeiter bezeichnen ihn als "Dumb McNamara"

Im US-Verteidigungsministerium kursiert laut "Zeteo"ein bemerkenswert scharfer Spitzname für Minister Pete Hegseth: "Dumb McNamara" – zu Deutsch etwa "der dumme McNamara". Die Anspielung zielt auf Robert McNamara, der als einer der Hauptarchitekten des Vietnamkriegs gilt. Doch der Vergleich ist alles andere als ehrenvoll. Insider sehen in Hegseth offenbar eine besonders unkluge Version seines historischen Vorgängers – ein Vorwurf, der tief in die aktuelle militärische Strategie hineinreicht.

"Hegseths Krieg": Insider ziehen historische Parallelen zum Vietnamkrieg

Innerhalb der Regierung verbreitet sich der Spottname offenbar rasant. Hintergrund ist Hegseths kompromisslose Unterstützung der Militäroperationen im Iran. Die Parallelen zur Vergangenheit sind für viele Beobachter frappierend: Wie der Vietnamkrieg einst als "McNamaras Krieg" bezeichnet wurde, sprechen Insider nun bereits vom "Hegseths Krieg". Eine bemerkenswerte Zuschreibung – und das mitten in einem laufenden Konflikt.

Pete Hegseth entsetzt mit irrer Aussage - "Wir verhandeln mit Bomben"

Für zusätzliche Kritik sorgen Hegseths eigene Worte. Am Dienstag erklärte er wörtlich: "Wir verhandeln mit Bomben. Sie haben die Wahl, während wir über Teheran kreisen." Solche Aussagen werden innerhalb der Regierung als Beleg für einen "übereifrigen Blutrausch und Enthusiasmus für militärisches Versagen" gewertet. Kritiker sehen darin genau jene Mischung aus aggressiver Rhetorik und fehlendem strategischen Weitblick, die bereits im Vietnamkrieg fatale Folgen hatte.

Donald Trump geht auf Distanz zu Kriegsminister

Auch Präsident Donald Trump geht "Raw Story" zufolge inzwischen auf Abstand zu seinem Verteidigungsminister. Bei einer Pressekonferenz äußerte er ungewöhnlich offen Zweifel: "Ich will das nicht sagen, aber ich muss. Ich sagte zu Pete und General Caine, ich denke, diese Sache wird sehr bald beigelegt sein. Sie sagten: 'Oh, das ist schade.' Pete wollte nicht, dass es beigelegt wird." Diese Aussagen legen tiefe Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regierung offen – und erhöhen den politischen Druck auf Hegseth zusätzlich.

Fazit: Pete Hegseths politische Karriere wackelt

Der Spitzname "Dumb McNamara" ist mehr als nur Spott – er ist ein Warnsignal aus dem Inneren der Macht. Die Parallelen zur Vergangenheit, die aggressive Rhetorik und die offene Kritik des Präsidenten zeichnen ein klares Bild: Der Druck auf Pete Hegseth nimmt zu – und die politische Zukunft des Verteidigungsministers steht zunehmend auf dem Spiel.

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/gom/news.de/stg

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