Barron Trump unter Beschuss: "Verwöhnter als eine Prinzessin" – TV-Moderator attackiert Barron Trump
Ist Donald Trumps Sohn Barron "eine verwöhnte Prinzessin"? Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
27.03.2026 10.03
- MSNBC-Moderator Lawrence O'Donnell greift Barron Trump scharf an
- Trump-Sohn als "verwöhnte Prinzessin" betitelt
- Vergleich mit Queen Elizabeth II. sorgt für Aufsehen
- Gesamte Trump-Familie in der Kritik
Was als Geburtstag begann, endet im politischen Schlagabtausch: Barron Trump wird plötzlich zur Zielscheibe einer scharfen TV-Attacke. Der jüngste Sohn des Präsidenten sei "eine verwöhnte Prinzessin", lästert der US-Moderator Lawrence O'Donnell. Und dies ist nicht die einzige Kritik, die O'Donnell gegen den Trump-Clan hervorbringt.
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Heftige TV-Attacke auf Barron Trump
Der MSNBC-Moderator Lawrence O'Donnell hat mit einer ungewöhnlich scharfen Kritik für Aufsehen gesorgt. In seiner Sendung "The Last Word" griff er Barron Trump frontal an – und fand drastische Worte. Der jüngste Sohn des Präsidenten sei "verwöhnter als eine englische Prinzessin auf dem Weg zur Königin von England", polterte der Moderator laut "The Daily Beast".
Auslöser war Barrons 20. Geburtstag, den er vergangene Woche im typischen Trump-Stil feierte. Für O'Donnell ein Symbol – und Anlass für eine grundsätzliche Kritik: Barron hätte "direkt zu einer Rekrutierungsstation marschieren und sich der Armee anschließen können, um im Krieg seines Vaters zu kämpfen". "Aber das tat er nicht."
Historischer Vergleich sorgt für Brisanz
Besonders brisant: O'Donnell zog einen Vergleich mit der späteren Queen Elizabeth II. Während des Zweiten Weltkriegs trat sie mit 18 Jahren in den Militärdienst ein – obwohl ihr Vater König war. Der Moderator spitzte seine Kritik weiter zu: "Kann Barron Trump überhaupt Auto fahren? Könnte er einen Krankenwagen in der Armee steuern, oder ist er nicht ganz so tough wie die 18-jährige Prinzessin Elizabeth, als sie sich dem Kriegseinsatz anschloss?"
Der Vergleich sitzt – und sorgt für Diskussionen über Pflichtbewusstsein, Privilegien und öffentliche Verantwortung.
US-Moderator rechnet mit Trump-Clan ab
O'Donnell beließ es nicht bei Barron. Seine Kritik weitete sich auf die gesamte Trump-Familie aus. Auch Donald Trump Jr. und Eric Trump nahm er ins Visier. Zum Zeitpunkt der Anschläge vom 11. September 2001 waren beide im wehrfähigen Alter. Viele junge Amerikaner entschieden sich damals für den Militärdienst – die Trump-Söhne jedoch nicht. O'Donnell formulierte es so: "Als die Kriege ihrer Ära in Afghanistan und Irak begannen, folgten Donald Trump Jr. und Eric Trump der Familientradition, anderen stillschweigend beim Abmarsch in den Krieg zuzusehen."
Alte Vorwürfe gegen Donald Trump selbst
Auch der Präsident selbst blieb nicht verschont. O'Donnell erinnerte daran, dass dieser sich fünfmal der Einberufung entzog – unter anderem mit der bekannten Begründung eines Fersensporns. Damit stellt der Moderator eine grundsätzliche Frage: Welche Rolle spielt persönlicher Einsatz in einer politischen Familie, die militärische Entscheidungen trifft?
"Die Welt wartet auf den ersten mutigen Trump"
Zum Abschluss seiner Attacke legte O'Donnell noch einmal nach. Mit der Anhebung der Altersgrenze für den Militärdienst auf 42 Jahre eröffne sich Eric Trump eine neue Möglichkeit. Er könne "der mutige Trump werden, der erste und einzige mutige Trump in der Geschichte". Sein Fazit: "Die Welt wartet auf das Erscheinen des ersten mutigen Trump."
Mit seiner Meinung steht Lawrence O'Donnell übrigens nicht allein da. Zuvor hatte bereits der frühere Navy Seal und Ex-Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura, den Sohn von Donald Trump aufgefordert, sich verpflichten zu lassen.
Wie reagiert das Weiße Haus auf die Vorwürfe?
Auf Nachfrage reagierte das Weiße Haus zunächst nicht auf die scharfen Worte des US-Moderators. Doch die Debatte ist längst entfacht – über Privilegien, Verantwortung und die Rolle politischer Familien in Kriegszeiten.
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