Donald Trump: Demütigung im Staatsfernsehen - Mullahs übergießen "The Don" mit Spott
Donald Trump prahlt bereits mit dem Ende des Iran-Kriegs, während die Mullahs den US-Präsidenten mit Spott übergießen. Bild: picture alliance/dpa/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire | Kyle Mazza, Kyle Mazza
Erstellt von Anika Bube
25.03.2026 11.47
- Iran weist Trumps 15-Punkte-Friedensplan mit scharfen Worten zurück
- Mullah-Regime verspottet Washington öffentlich im Staatsfernsehen
- Gleichzeitig entsenden die USA Tausende Soldaten in die Region
Während Donald Trump bereits mit dem angeblichen Ende des Iran-Kriegs prahlt, weist das iranische Regime den 15-Punkte-Friedensplan der US-Regierungmit scharfen Worten zurück. Doch damit nicht genug: Die Mullahs machen sich sogar öffentlich darüber lustig.
Iran verspottet Donald Trump im Staatsfernsehen
Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des iranischen Militärs, verspottete im Staatsfernsehen offen die Trump-Regierung. "Haben Ihre internen Konflikte einen Punkt erreicht, an dem Sie mit sich selbst verhandeln?", fragt er. "Bezeichnen Sie Ihr Scheitern nicht als Einigung!" Der Militärsprecher ließ keinen Zweifel an der kompromisslosen Haltung des Regimes. "Unser erstes und unser letztes Wort war vom ersten Tag an dasselbe und das wird auch so bleiben: Wir werden uns niemals mit euch arrangieren. Nicht jetzt. Niemals", erklärte Zolfaghari weiter. Seit Tagen weist Teheran sämtliche US-Berichte über angebliche Verhandlungsfortschritte scharf zurück. Trump hatte zuvor behauptet, der Iran wolle "unbedingt einen Deal abschließen".
Was in Trumps Iran-Friedensplan stehen soll
Der umstrittene Friedensplan wurde über Pakistan als Vermittler an die iranische Führung übermittelt. Laut US-Medienberichten von "Axios" und der "New York Times" enthält das Dokument weitreichende Forderungen an Teheran. Washington verlangt demnach die Zerstörung zentraler Einrichtungen des iranischen Atomprogramms sowie ein Ende der Urananreicherung. Auch die Produktion ballistischer Raketen soll eingestellt werden. Zusätzlich fordert der Plan die Freigabe der strategisch wichtigen Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr.
Als Gegenleistung stellen die USA eine Lockerung der harten Wirtschaftssanktionen in Aussicht. US-Sondergesandter Steve Witkoff soll Trump informiert haben, dass Teheran bei mehreren Kernpunkten Zustimmung signalisiert habe. Darunter die Bereitschaft, vorhandene Uranbestände abzugeben. Diese Darstellung ließ sich bislang nicht unabhängig bestätigen.
Während das Regime öffentlich spottet, hat es den US-Plan offenbar tatsächlich erhalten und darauf reagiert. Laut "Wall Street Journal" stellten die iranischen Revolutionsgarden ihrerseits Maximalforderungen auf, die Washington kaum erfüllen dürfte.
An erster Stelle steht die Räumung sämtlicher amerikanischer Militärbasen rund um den Persischen Golf. Darüber hinaus will Teheran ein dauerhaftes Mautsystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus etablieren. Bereits jetzt erhebt der Iran Transitgebühren, die als "Kosten für die Sicherheit im Krieg" deklariert werden. Ein formelles Mautsystem würde diese Praxis jedoch auf Dauer zementieren. Die strategisch bedeutsame Meerenge zwischen Persischem Golf und Golf von Oman ist derzeit wegen iranischer Angriffe praktisch blockiert. Der Schiffsverkehr liegt weitgehend still, was die Öl- und Gaspreise seit Kriegsbeginn vor gut dreieinhalb Wochen massiv in die Höhe getrieben hat.
US-Regierung entsendet Tausende Soldaten in die Region
Parallel zu den diplomatischen Bemühungen verstärken die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten erheblich. Das Verteidigungsministerium ordnete die Verlegung von Soldaten der 82. Luftlandedivision an. Die "Washington Post" berichtet von rund 3.000 Soldaten, die "New York Times" nennt etwa 2.000. Diese Spezialkräfte sind darauf trainiert, mit Fallschirmen über feindlichem Territorium abzuspringen. Sie könnten als Vorhut eines möglichen Bodeneinsatzes dienen. Eine Entscheidung über den tatsächlichen Einsatz von Bodentruppen im Iran ist laut Berichten noch nicht gefallen.
Seit längerem kursieren Spekulationen, Trump könnte die Truppen nutzen, um den iranischen Ölexport-Hafen auf der Insel Charg zu besetzen. Dies würde Washington ein enormes Druckmittel verschaffen. Für Teheran wäre der Verlust dieses Hafens wirtschaftlich verheerend – der Iran könnte dann praktisch kein Öl mehr exportieren.
Zoff über Friedenspläne - Kampfhandlungen gehen weiter
Während über Friedenspläne gestritten wird, setzen beide Seiten ihre Angriffe fort. In der Nacht traf eine iranische Drohne ein Treibstofflager am internationalen Flughafen von Kuwait. Das Lager geriet in Brand, doch die Regierung teilte mit, der Schaden habe sich in Grenzen gehalten und es gebe keine Verletzten. Auch Saudi-Arabien und Bahrain wurden attackiert. Die saudische Luftabwehr fing zahlreiche Drohnen sowie eine ballistische Rakete ab. In Bahrain wurden Warnsirenen aktiviert und die Bevölkerung aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Teheran betrachtet die arabischen Golfstaaten als US-Verbündete und damit als legitime Ziele. Gleichzeitig wurde der Iran selbst getroffen. Bei israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf die Millionenstadt Tabris im Nordwesten des Landes kamen laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim sieben Zivilisten ums Leben. Ziel waren Dienstwohnungen von Bahnmitarbeitern.
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