Donald Trump: Widersprüchliches Kriegs-Geschwafel enthüllt Trumps Planlosigkeit
Donald Trump verstrickt sich mit seinen Aussagen zum Iran-Krieg immer mehr in Widersprüche. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
23.03.2026 13.59
- Donald Trump verstrickt sich in Widersprüche
- Kritiker werfen Trump Planlosigkeit im Iran-Krieg vor
- Trumps Kriegs-Geschwafel erreicht neuen Höhepunkt
Donald Trump steht erneut im Zentrum internationaler Kritik – diesmal wegen seiner widersprüchlichen Aussagen zum Krieg gegen den Iran. Innerhalb kürzester Zeit sendet der US-Präsident Signale in völlig unterschiedliche Richtungen: Mal spricht er von einem baldigen Kriegsende, dann wieder von massiver Eskalation und Vergeltungsschlägen, um am Ende doch wieder zurückzurudern.
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Donald Trump verstrickt sich im Iran-Krieg immer mehr in Widersprüchen
Innerhalb von 48 Stunden hat Donald Trump mit gleich mehreren Aussagen zum Iran-Krieg für Schlagzeilen gesorgt.Einerseits stellt Trump in Aussicht, dass der Konflikt "so gut wie beendet" sei und die USA "vor dem Zeitplan" lägen. Gleichzeitig vermeidet er jedoch klare Festlegungen und betont, der Einsatz dauere "so lange wie nötig". Parallel dazu droht er dem Iran mit harten militärischen Konsequenzen – etwa mit Angriffen auf Energieanlagen oder strategische Infrastruktur, sollte Teheran bestimmte Forderungen nicht erfüllen. Diese widersprüchlichen Aussagen stehen sich direkt gegenüber: Friedensrhetorik auf der einen Seite, militärische Drohungen auf der anderen.
Trump weiß nicht, was er tut: Kritiker rechnen mit "The Don" ab
Der Trump-kritische X-Kanal "Republicans against Trump" hat die widersprüchlichsten Aussagen des US-Präsidenten in einem Post zusammengefasst. So erklärte der US-Präsident unter anderem:
- "Wir haben den Krieg gewonnen."
- "Ich will keinen Waffenstillstand."
- "Wir stehen kurz davor, unsere Ziele zu erreichen, und erwägen nun, unsere Aktivitäten einzustellen."
- "Wir nutzen die Straße von Hormus nicht. Irgendwann wird sie sich von selbst öffnen."
- "Die Vereinigten Staaten werden Irans Kraftwerke 'zerstören', wenn das Land die Straße von Hormus nicht wieder öffnet."
Die Ersteller des Posts kommen zu dem Schluss, dass Trump ganz offensichtlich "keinen Plan hat" und nicht weiß, was er da tut.
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Iran dementiert Verhandlungen mit Trump
Ob man derartigen Aussagen Glauben schenken kann? Offenbar nicht. Der Iran hat die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump dementiert, wonach Verhandlungen zwischen Teheran und Washington laufen. Laut Berichten der Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden des Iran nahestehen, gebe es keinerlei direkte Kontakte zu Trump – auch nicht über Vermittler. Trumps Glaubwürdigkeit dürfte damit weiter sinken.
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