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Wladimir Putin: Brisanter Rückschlag - jetzt wird es eng für die Kreml-Truppen

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Kristina Solovyova

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  • Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff auf Russen-Hangar
  • Wladimir Putin: Rückschlag für Luftwaffe im Ukraine-Krieg
  • Dem Kreml gehen die Frühwarnflugzeuge aus

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein militärisches Reparaturwerk in der westrussischen Region Nowgorod ist offenbar ein strategisch wichtiges Frühwarnflugzeug beschädigt worden. Die Attacke ereignete sich am 17. März in Staraja Russa, etwa 630 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

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Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff auf Russen-Hangar

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs bei Facebook wurde eine Maschine vom Typ Berijew A-50U getroffen, die sich zu diesem Zeitpunkt zur Wartung und möglicherweise zur Modernisierung in der Anlage befand. Der Militärblogger David Axe berichtete, dass durch den Drohnenangriff Löcher in das Dach eines Hangars geschlagen wurden, in dem sich das Flugzeug aufhielt.

Allerdings: Eine unabhängige Bestätigung über den Vorfall liegt bislang nicht vor.

Wladimir Putin: Rückschlag für Luftwaffe im Ukraine-Krieg

Das viermotorige Flugzeug vom Typ A-50 nimmt eine Schlüsselposition in den russischen Luftoperationen ein. Ausgestattet mit einem leistungsstarken Radarsystem erfüllt die Maschine mehrere Aufgaben gleichzeitig.

  • Zu den Hauptfunktionen gehört die frühzeitige Erkennung sowohl von Flugzeugen als auch von Drohnen im überwachten Luftraum.
  • Darüber hinaus übernimmt das Frühwarnflugzeug die Koordinierung laufender militärischer Einsätze und verteilt Ziele an andere Kampfeinheiten.

Für Wladimir Putins Luftwaffe im Ukraine-Konflikt stellt der potenzielle Verlust dieser Maschine einen erheblichen Rückschlag dar. Die strategische Bedeutung der A-50 in der Luftkriegsführung macht jeden Ausfall besonders schwerwiegend.

Wladimir Putin gehen dieFrühwarnflugzeuge aus

Russland verfügt laut Medienberichten (unter anderen bei "The Guardian") über eine stark eingeschränkte Anzahl dieser Frühwarnflugzeuge. Als der Krieg gegen die Ukraine 2022 begann, standen Moskau angeblich bis zu sieben Exemplare der modernisierten Variante A-50U zur Verfügung.

In den zurückliegenden Jahren hat die ukrainische Armee allerdings bis zu drei dieser Maschinen außer Gefecht gesetzt - entweder durch Beschädigung oder vollständige Zerstörung. Sollte das jetzt betroffene Flugzeug tatsächlich schwere Schäden davongetragen haben, würde sich die Anzahl einsatzfähiger Exemplare weiter reduzieren.

Besonders problematisch für Russland: Die westlichen Wirtschaftssanktionen erschweren Reparaturarbeiten an den Maschinen erheblich. Benötigte Komponenten und Ersatzteile sind schwer zu beschaffen, was Instandsetzungen deutlich verzögert oder sogar unmöglich macht.

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