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Donald Trump: US-Präsident stellt Iran 48-Stunden-Ultimatum - er will alle Kraftwerke zerstören

Donald Trump hat dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump eskaliert und stellt Iran 48-Stunden-Ultimatum
  • US-Präsident sendet martialische Drohung an den Iran
  • Trump droht mit Zerstörung aller iranischen Kraftwerke

Donald Trump ist mit seiner Geduld am Ende. Die Blockade der Straße von Hormus will der US-Präsident nicht länger hinnehmen und stellte dem iranischen Regime ein Ultimatum: Sollte der Iran die Meerenge nicht innerhalb von 48 Stunden freigeben, werden die Vereinigten Staate alle iranischen Kraftwerke zerstören.

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Donald Trump eskaliert und stellt Iran 48-Stunden-Ultimatum

Seine martialische Drohung sendete Donald Trump in gewohnter Manier auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social. In seinem Beitrag schrieb der US-Präsident aufgebracht: "Sollte der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden ab genau diesem Zeitpunkt VOLLSTÄNDIG UND OHNE DROHUNGEN freigeben, werden die Vereinigten Staaten von Amerika seine verschiedenen KRAFTWERKE angreifen und zerstören, BEGINNEND MIT DEM GRÖSSTEN! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit."

Donald Trump wütet wegen Blockade der Straße von Hormus

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen. Infolgedessen sind die Weltölpreise gestiegen, da etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung durch die Straße von Hormus laufen. Ein Umstand, den Donald Trump offenbar nicht länger hinnehmen will.

Iran sendet Gegendrohung auf Donald Trumps 48-Stunden-Ultimatum

Doch die Reaktion des Irans auf Donald Trumps 48-Stunden-Ultimatum ließ nicht lange auf sich warten. Sollte es der US-Präsident wagen, die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans anzugreifen, werde das iranische Militär alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den Vereinigten Staaten in der gesamten Golfregion ins Visier nehmen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars einen Sprecher.

"Noch ein Kriegsverbrechen" - Donald Trump entsetzt mit Iran-Drohung

In den sozialen Netzwerken sorgte Donald Trumps Ankündigung für Entsetzen. Viele prangern an, dass der Angriff der Energieversorgung ein Kriegsverbrechen darstellt. Andere wiederum zeigen sich verwundert, da sich der US-Präsident erneut in Widersprüche verstrickt. Schließlich hatte er unlängst behauptet, nicht auf die Straße von Hormus angewiesen zu sein:

  • "Gibt er jetzt also zu, Kriegsverbrechen im Voraus geplant zu haben?"
  • "Noch ein Kriegsverbrechen, was für eine Überraschung"
  • "Trump fordert an einem Tag Deeskalation und stellt am nächsten Tag Ultimaten. Das sieht nicht wirklich nach Strategie aus, sondern eher nach Instabilität. Es wirkt weniger wie Außenpolitik, sondern eher wie Stimmungsschwankungen, gepaart mit Raketen."
  • "Hat er nicht gerade gesagt, dass er keine offene Straße von Hormus brauche?"

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/news.de/dpa

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