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Donald Trump: Fassungslosigkeit nach Trump-Hammer - US-Präsident "verbannt" Obama

Donald Trump (Foto) hat Ex-US-Präsident Obama "verbannt". Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller

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  • Donald Trump "verbannt" Barack Obama
  • Trump schickt Obama ins Treppenhaus statt in den Prunkraum
  • Donald Trump: Nicht die erste kontroverse Deko-Entscheidung

Donald Trump hat offenbar wieder "zugeschlagen". Ein auf der Plattform X verbreitetes Video hat eine heftige Online-Debatte entfacht. Der Podcast-Moderator Benny Johnson veröffentlichte Aufnahmen aus dem Inneren des Weißen Hauses, die das offizielle Porträt von Barack Obama in ungewöhnlicher Position zeigen. Das Gemälde hängt demnach fernab des Blicks der Öffentlichkeit.

Donald Trump "verbannt" Barack Obama

Johnson bezeichnet die Platzierung in seinem Clip als "lustigste Sache" und suggeriert, Präsident Donald Trump habe das Kunstwerk von seinem angestammten Platz entfernen lassen. Das Video verbreitete sich rasant und erreichte binnen kurzer Zeit Millionen Aufrufe auf der Social-Media-Plattform.

  • Die Reaktionen fielen äußerst gespalten aus. Während einige Nutzer die angebliche Verlegung scharf kritisierten, zeigten sich andere amüsiert oder verteidigten die Entscheidung.
  • Die Aufnahmen demonstrieren erneut, wie selbst vermeintlich kleine Veränderungen in der Residenz des US-Präsidenten zu Brennpunkten politischer und kultureller Auseinandersetzungen im Netz werden können.

Trump schickt Obama ins Treppenhaus statt in den Prunkraum

In den Aufnahmen schwenkt Johnson seine Kamera durch die Räumlichkeiten und zeigt das Obama-Porträt, das sich auf halber Höhe einer Treppe befindet.

  • Nach Johnsons Darstellung wurde das Gemälde aus dem Grand Foyer des Weißen Hauses entfernt, wo üblicherweise die Bildnisse der jüngsten Amtsvorgänger prominent zur Schau gestellt werden.
  • Die neue Position wirkt deutlich weniger repräsentativ als der traditionelle Ausstellungsort. Das Treppenhaus liegt abseits der üblichen Besucherwege und ist kaum öffentlichkeitswirksam.

Johnson versah seinen Beitrag mit der Aufforderung:

  • "Ihr müsst sehen, was Trump mit dem Obama-Porträt im Weißen Haus gemacht hat."
  • Die hinzugefügten Augen-Emojis unterstreichen die provozierende Botschaft und trugen vermutlich zur rasanten Verbreitung des Videos bei.

Donald Trump: Nicht die erste kontroverse Deko-Entscheidung

Bildnisse ehemaliger Präsidenten im Weißen Haus gelten traditionell als historische Objekte und nicht als politische Statements. Dennoch zieht ihre Platzierung regelmäßig Aufmerksamkeit auf sich, besonders in Zeiten erhöhter politischer Spannungen. Die Positionierung solcher Kunstwerke wird häufig als symbolischer Akt verstanden.

  • Bereits 2025 hatte das Weiße Haus ein Obama-Porträt in der Haupteingangshalle durch ein Trump-Gemälde ersetzt. Das neue Bild zeigt Trump während des Attentatsversuchs vom Juni 2024 in Butler, Pennsylvania. Diese Änderung markierte einen ersten Präzedenzfall für die Neugestaltung unter der aktuellen Regierung.

Auch andere dekorative Entscheidungen sorgten für Schlagzeilen.

  • Ein aus Lego-Steinen gefertigtes Trump-Porträt während der Festtagsdekoration 2025 erstaunte Beobachter.
  • Zuletzt löste ein im Weißen Haus ausgestelltes Foto des russischen Staatschefs Wladimir Putin Empörung aus. 

Donald Trump verspottet für "Verbannung" von Obama

Das Video löste auf X eine Welle heftig polarisierter Kommentare aus. Zahlreiche Nutzer verurteilten die mutmaßliche Umplatzierung als respektlos und kleinlich. Einige Kommentatoren warfen Trump vor, aus Bosheit zu handeln, während andere die gesamte Aufregung als überzogen darstellten.

  • Ein Kommentator schrieb: "Unabhängig von politischen Zugehörigkeiten ist es nicht gut, sich über einen ehemaligen Präsidenten lustig zu machen."
  • Ein anderer bezeichnete die Verantwortlichen als "buchstäblich die erbärmlichste und kleinlichste Gruppe von Menschen, die je existiert hat".

Andere User reagierten deutlich gelassener oder sogar begeistert.

  • "Das ist lustig. Ich liebe es", hieß es in einer Reaktion.
  • Ein weiterer Nutzer meinte, Obama könne froh sein, dass sein Porträt überhaupt noch im Weißen Haus hänge.

Weder Präsident Trump noch die offizielle Pressestelle des Weißen Hauses haben sich bislang zu den viralen Aufnahmen oder zur Positionierung von Obamas Gemälde geäußert. 

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