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Barron Trump: Präsidentensohn ein Frauenfeind? Influencer packt über gemeinsames Abendessen aus

Gegen Barron Trump werden neue Vorwürfe laut. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Barron Trump soll an Abendessen mit männlichen Influencern der antifeministischen "Manosphere"-Bewegung teilgenommen haben
  • Sohn von US-Präsident Donald Trump soll Berichten zufolge Frauenfeinde bewundern
  • Weißes Haus äußert sich bislang nicht zu den Vorwürfen

Über Donald Trumps jüngsten Sohn Barron Trump sind bislang nur wenige Informationen öffentlich bekannt. Der 19-Jährige, der aktuell an der Stern School of Business der New York University studiert, zeigte sich zuletzt im Februar im US-Kongress, als sein Vater seine Rede zur Lage der Nation hielt. Manche Beobachter halten es für möglich, dass Barron Trump künftig ebenfalls ins Weiße Haus einzieht. Die Kritik an einer solchen Besetzung könnte groß sein. Denn eine neue Netflix-Dokumentation deckt nun Verbindungen des Präsidentensohns zuumstrittenen Influencern der antifeministischen "Manosphere" auf.

Barron Trump bei Abendessen mit umstrittenen männlichen Influencern in Mar-a-Lago

"The Daily Beast" hat sich die Doku "Louis Theroux: Inside the Manosphere" bereits angeschaut. Darin brüstet sich der 40-jährige Influencer Justin Waller mit seinen Besuchen im Trump-Anwesen Mar-a-Lago in Florida. "Ich habe mit Barron in Mar-a-Lago zu Abend gegessen", erzählt Waller. Auch den US-Präsidenten habe er dabei kennengelernt. Insgesamt sei er bereits vier- bis fünfmal in dem exklusiven Club gewesen. Bereits vor Erscheinen der Dokumentation hatte Waller Fotos von sich mit Barron und Donald Trump in den sozialen Medien veröffentlicht.

Netflix-Doku zeigt Leben von Mitgliedern der "Manosphere"

Berichte zufolge nahmen an dem Dinner in Mar-a-Lago mehrere männliche Influencer der sogenannten "Manosphere" teil. Die Bewegung propagiert eine vermeintlich traditionelle Männlichkeit, die häufig mit der Herabwürdigung von Frauen einhergeht. Waller selbst praktiziert nach eigenen Angaben eine "einseitige Monogamie" – seine Frau Kristen muss ihm treu sein, während er Beziehungen zu anderen Frauen führen darf. Aktuell erwartet er mit seiner Frau das dritte Kind.

Bewundert Donald Trumps Sohn Frauenfeinde? Weißes Haus schweigt zu Vorwürfen

Waller behauptete zudem gegenüber der "New York Times", dass Barron Trump den frauenfeindlichen Influencer Andrew Tate bewundere, der in Rumänien wegen Vergewaltigung und Menschenhandel angeklagt ist. Auch der unter dem Namen Sneako bekannte Influencer Nicolas Kenn De Balinthazy berichtet, dass Barron seine Inhalte schaue. Der MAGA-Anhänger war bei Trumps Amtseinführung anwesend und forderte unter anderem, dass Frauen das Wahlrecht entzogen werden sollte. Wegen Hassrede und Falschinformationen ist er bei den meisten großen Social-Media-Plattformen (außer X) gesperrt. Das Weiße Haus hat bislang keine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen Barron Trump abgegeben.

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