Donald Trump: "The Don" droht Milliarden-Rückschlag im Iran-Krieg
Donald Trumps Kriegskosten explodieren massiv. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
19.03.2026 09.15
- Donald Trump könnte Milliarden-Hammer drohen
- Tausende neue Soldaten im Iran-Krieg möglich
- Politisches Minenfeld für Donald Trump
Es ist ein Milliarden-Kracher in Donald Trumps Krieg gegen den Iran. Das Pentagon hat beim Weißen Haus eine Anfrage über 200 Milliarden Dollar für die militärischen Operationen gegen den Iran gestellt. Laut "Washington Post" soll das Weiße Haus diesen Betrag vom Kongress anfordern.
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Donald Trump könnte Milliarden-Hammer drohen
Eine Untersuchung ergab, dass die USA in den ersten hundert Stunden der Operation "Epic Fury" rund 3,7 Milliarden Dollar (rund 3,2 Milliarden Euro) ausgegeben haben - etwa 891,4 Millionen Dollar (rund 777 Millionen Euro) täglich. Innerhalb der ersten Kriegswoche stiegen die Kosten bereits auf 11 Milliarden (9,5 Milliarden Euro) Dollar an.
- Ob die Finanzierungsanfrage bewilligt wird, ist ungewiss.
- Mehrere US-Nachrichtenseiten berichteten, dass Teile der Trump-Regierung mit Widerstand im Kongress rechnen.
- Die Demokraten lehnen die Kriegsanstrengungen größtenteils ab, auch diverse Republikaner stimmen üblicherweise gegen militärische Finanzierungen.
- Damit könnten die erforderlichen 60 Stimmen zur Verhinderung eines Filibusters fehlen.
Donald Trump: Tausende neue Soldaten im Iran-Krieg möglich
Die Trump-Regierung erwägt, mehrere tausend Soldaten zur Verstärkung der Operationen im Nahen Osten zu entsenden. Dies berichteten ein US-Beamter und drei mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Reuters. Die zusätzlichen Truppen könnten dem Präsidenten weitere Handlungsoptionen eröffnen, während er eine Ausweitung der US-Aktivitäten in Erwägung zieht.
- Der Iran-Krieg befindet sich mittlerweile in der dritten Woche. Eine der diskutierten Optionen ist die Gewährleistung sicherer Durchfahrt für Öltanker durch die Straße von Hormus. Diese Mission würde hauptsächlich durch Luft- und Seestreitkräfte durchgeführt werden.
- Allerdings könnte die Sicherung der strategisch wichtigen Meerenge auch den Einsatz amerikanischer Bodentruppen an Irans Küste bedeuten, wie es bei Reuters heißt.
Politisches Minenfeld für Donald Trump
Jeder Einsatz amerikanischer Bodentruppen - selbst für begrenzte Missionen - birgt für Trump erhebliche politische Gefahren. Die US-Bevölkerung unterstützt die Iran-Kampagne kaum, und der Präsident hatte im Wahlkampf versprochen, neue Verstrickungen in Nahost-Konflikte zu vermeiden. Jahrelang hatte Trump seinen Vorgängern vorgeworfen, die Vereinigten Staaten in militärische Auseinandersetzungen zu führen.
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