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Donald Trump: Bizarrer Übernahme-Plan - nach dieser Niederlage nimmt er Venezuela ins Visier

Donald Trump bekräftigte nach der Baseball-Niederlage der USA seinen bizarren Übernahme-Plan. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump schmiedet bizarren Übernahme-Plan
  • US-Präsident will Venezuela nach Baseball-Niederlage übernehmen
  • Venezuela soll 51. Bundesstaat der USA werden

Venezuela hat Geschichte geschrieben: Im Finale der World Baseball Classic besiegte das südamerikanische Team die USA am Dienstagabend (17. März) mit 3:2 - der erste WBC-Titel für das Land überhaupt. "Niemand hat an Venezuela geglaubt, aber jetzt gewinnen wir die Meisterschaft", erklärte Third Baseman Eugenio Suárez nach dem Spiel. "Das ist ein Fest für das gesamte venezolanische Volk." Die vielleicht bizarrste Reaktion auf den venezolanischen Sieg kam von keinem geringeren als Donald Trump.

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Donald Trump schmiedet bizarren Übernahme-Plan nach Baseball-Niederlage

Wie unter anderem "Daily Beast" berichtet, postete der US-Präsident kurz vor 23 Uhr auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social ein einziges Wort in Großbuchstaben: "STATEHOOD!!!" Damit bejubelte er offenbar den Sieg der Venezolaner und erneuerte zugleich seine bereits zuvor geäußerte Forderung, Venezuela zum 51. US-Bundesstaat zu machen.

Donald Trump will Venezuela als 51. US-Bundesstaat

Bereits am Montagabend (16. März), nach Venezuelas Halbfinalsieg gegen Italien, hatte Donald Trump seine Gedanken bezüglich einer Übernahme des Landes im Netz ausführlich dargelegt: "Wow! Venezuela hat heute Abend Italien im Halbfinale der WBC (Baseball!) mit 4:2 besiegt. Die Mannschaft macht einen wirklich tollen Eindruck. In letzter Zeit läuft es für Venezuela einfach rund! Ich frage mich, woran diese Magie liegt? STAATLICHKEIT, Nr. 51, IRGENDJEMAND?"

Donald Trump nimmt nach Kanada und Grönland Venezuela ins Visier

Die Idee, Venezuela in die Vereinigten Staaten einzugliedern, reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorschläge des 79-jährigen Präsidenten ein. Sowohl Kanada als auch Grönland hatte Donald Trump bereits als potenzielle neue Bundesstaaten ins Gespräch gebracht. Bei Venezuela dürfte das Interesse des Präsidenten allerdings einen konkreteren Hintergrund haben: Das südamerikanische Land verfügt über die größten Ölreserven der Welt.

Dass Trump ausgerechnet die sportliche Niederlage seines eigenen Landes nutzt, um erneut Ansprüche auf Venezuela anzumelden, verleiht seiner Forderung allerdings eine besonders absurde Note.

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/news.de/stg

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