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Donald Trump: US-Präsident droht mit Nato-Austritt - doch mit einem Satz macht er sich lächerlich

Donald Trump machte sich mit einer Falschaussage lächerlich. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump trotzig nach Iran-Absage der anderen Nato-Staaten
  • US-Präsident droht mit Nato-Austritt der USA
  • Trump macht sich mit nur einem Satz zum Gespött

Diese Absage dürfte Donald Trump mehr ärgern, als er öffentlich zugeben mag. Nachdem der US-Präsident die anderen Nato-Staaten um Hilfe bei der Sicherung des Öltransports durch die Straße von Hormus gebeten hat, haben ihm diese eine klare Absage erteilt. Ein Umstand, den der Republikaner wenig später scharf kritisierte. Er sei von den Alliierten enttäuscht, sagte Trump im Weißen Haus.

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Donald Trump trotzig nach Iran-Absage der anderen Nato-Staaten

Auch auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social brachte der US-Präsident seine Empörung über die Absage zum Ausdruck und zeigte sich trotzig. Denn in seinem Post behauptet der 79-Jährige plötzlich, die Vereinigten Staaten hätten die Hilfe keines anderen Landes nötig, da die Angriffe auf den Iran äußerst zufriedenstellend verlaufen würden. "Aufgrund der Tatsache, dass wir einen solchen militärischen Erfolg erzielt haben, 'brauchen' oder wünschen wir uns die Unterstützung der Nato-Länder nicht mehr – DAS HABEN WIR NIE GETAN!", so Trump.

Doch nicht nur die Nato-Staaten bekommen ihr Fett weg. "Gleiches gilt für Japan, Australien oder Südkorea. Tatsächlich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dem mit Abstand mächtigsten Land der Welt, BRAUCHEN WIR DIE HILFE VON NIEMANDEM!", wettert der US-Präsident im Netz.

Donald Trump macht sich mit nur einem Satz lächerlich

Einen möglichen Ausstieg aus der Nato thematisierte der Republikaner auch während seines Treffens mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin im Weißen Haus. Von den anwesenden Journalisten nach einem möglichen Austritt aus dem Staatenbündnis gefragt, erklärte der Republikaner: "Für diese Entscheidung brauche ich den Kongress nicht." Ein einziger Satz, mit dem sich der US-Präsident selbst zum Gespött macht.

Donald Trump für Falschaussage verhöhnt

Denn Fakt ist: Trump braucht die Zustimmung des Kongresses sehr wohl. Eine Tatsache, auf die auch etliche Userinnen und User im Netz den US-Präsidenten nur allzu gern aufmerksam machen. Unter einem von Journalist Aaron Rupar geteilten Videoreagierten viele spöttisch, während anderen sich erschüttert ob Trumps Falschaussage zeigten:

  • "Entschuldigung, aber ja, man braucht die Zustimmung des Kongresses."
  • "Trump kann nicht ohne den Rat und die Zustimmung von zwei Dritteln des Senats aus der NATO austreten."

Kritisiert wurde bei X aber auch, warum niemand der Anwesenden den US-Präsidenten korrigiert, wenn er derlei Falschaussagen trifft:

  • "Ich frage noch einmal: Wenn er solche falschen Aussagen macht, warum korrigiert ihn dann niemand im Raum? Sie wissen, dass er Unrecht hat, weigern sich aber, auch nur das Geringste dagegen zu unternehmen!"
  • "Die Medien sind eine Schande. Er lügt pathologisch, weil er es kann."

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