Donald Trump: US-Präsident wütet öffentlich gegen London - Premier wird zur Zielscheibe
Streit um Militäreinsatz: Trump kritisiert britischen Premier scharf Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Erstellt von Mia Lada-Klein
17.03.2026 09.57
- Trump fordert stärkere militärische Unterstützung Großbritanniens
- London lehnt direkte Beteiligung an Einsätzen im Iran-Konflikt ab
- Experten warnen vor wirtschaftlichen Folgen durch mögliche Ölknappheit
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Im Zuge der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat US-Präsident Donald Trump deutliche Kritik an Großbritannien geübt. Auslöser war die Entscheidung von Premierminister Keir Starmer, sich nicht militärisch an Einsätzen im Konflikt mit dem Iran zu beteiligen.
Forderung von Donald Trump nach Unterstützung im Persischen Golf
Trump zeigte sich überrascht über die zurückhaltende Haltung Londons und forderte eine aktivere Rolle beim Schutz der Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Diese Passage gilt als zentrale Route für Öl- und Gastransporte aus der Golfregion. Nach Angaben aus Washington könnten Staaten, die sich an einer militärischen Sicherung beteiligen, mit einer vergleichsweise geringen Eskalationsgefahr rechnen.
Der US-Präsident machte der britischen "Daily Mail"zufolge zudem deutlich, dass er sich eine rasche Entscheidung der britischen Regierung gewünscht hätte. Kritik äußerte er insbesondere daran, dass Starmer zunächst Beratungen mit seinem Kabinett und militärischen Experten geführt habe, bevor eine Position festgelegt wurde.
London warnt vor weiterer Eskalation
Die britische Regierung hält hingegen an ihrer vorsichtigen Linie fest. Starmer betonte öffentlich, sein Ziel sei es, eine Ausweitung der Kämpfe zu verhindern und diplomatische Lösungen zu fördern. Zwar prüfe man verschiedene Optionen zur Sicherung internationaler Handelsrouten, konkrete Zusagen für militärische Schritte gebe es jedoch bislang nicht. Auch andere westliche Staaten sollen der "Daily Mail" zufolge zurückhaltend reagieren. Mehrere Regierungen hätten signalisiert, derzeit keine Kriegsschiffe in die Region entsenden zu wollen.
Sorge vor globalen Folgen für Energiepreise
Experten warnen, dass eine Blockade der wichtigen Seeverbindung erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Ein erheblicher Anteil der weltweiten Öllieferungen wird über diese Route transportiert. Sollte der Konflikt weiter eskalieren, könnten steigende Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheiten weltweit spürbar werden. Zugleich verdeutlichen die politischen Spannungen zwischen Washington und London, wie unterschiedlich westliche Partner den Umgang mit der aktuellen Krise bewerten.
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