Donald Trump: Analyse enthüllt sein Umfrage-Desaster - US-Präsident seit einem Jahr "unter Wasser"
Donald Trumps Umfragewerte sind seit einem Jahr sehr schlecht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling
13.03.2026 12.48
- Donald Trump hat laut aktueller Analyse seit einem Jahr einen negativen Netto-Zustimmungswert
- Werte für den Republikaner zum jetzigen Zeitpunkt der Präsidentschaft deutlich schlechter als für seine Vorgänger George W. Bush und Barack Obama
- Besonders unabhängige Wähler finden, dass sich die Trump-Regierung auf die falschen Dinge konzentriert
Die Zustimmung für Donald Trumps Krieg gegen den Iran ist in den Vereinigten Staaten gering. Schließlich haben die US-Amerikaner aktuell unter höheren Lebenshaltungskosten durch explodierende Ölpreise zu leiden. Doch die Beliebtheit des amtierenden US-Präsidenten befindet sich schon seit längerer Zeit auf Talfahrt. Nun hat Trump in dieser Hinsicht einen weiteren traurigen Meilenstein erreicht.
Umfrage-Desaster für Donald Trump: US-Präsident seit einem Jahr mit negativer Nettozustimmung
Einer aktuellen Untersuchung des CNN-Datenanalysten Harry Enten zufolge ist Trumps durchschnittlicher Netto-Zustimmungswert am 12. März 2026 seit genau 365 Tagen "unter Wasser" - also negativ. "Wir haben nun den Punkt erreicht, an dem Trump seit einem Jahr mit den Fischen schwimmt", beschrieb er das Dilemma des US-Staatsoberhaupts in einer Nachrichtensendung metaphorisch.
Donald Trump deutlich unbeliebter als Barack Obama und George W. Bush
Enten verglich Trump zudem mit seinen Vorgängern Barack Obama und George W. Bush. Nach einem Jahr Präsidentschaft hatten diese während ihrer zweiten Amtszeit ebenfalls eine schlechte Netto-Zustimmungsrate (-26 für Bush und -18 für Obama). Doch für Trump fällt das aktuelle Ergebnis (-38) noch einmal deutlich dramatischer aus.
Große Probleme für Trump bei unabhängigen Wählern
Angesprochen auf mögliche Gründe für den Trump-Absturz verwies Enten auf eine aktuelle Umfrage von Fox News. Dabei gaben 60 Prozent der Befragten an, dass sich die Regierung auf die falschen Dinge konzentriere. Unter den unabhängigen Wählern sind sogar 78 Prozent dieser Meinung. "Ich meine, wie kann das sein? Wie funktioniert das politisch? Ich verstehe das nicht, vor allem, wenn diese Zahlen auch bei den Zwischenwahlen Bestand haben. Das ist ein verdammt großes Problem", empörte sich der CNN-Analyst über die desaströsen Werte für Trump.
Republikaner bangen vor Zwischenwahlen in den USA wegen Trumps Zustimmungswerten
Für die Republikaner stehen im November 2026 wichtige Zwischenwahlen in den USA an. Ihre Mehrheit in den beiden Kongresskammern Senat und Repräsentantenhaus steht auf dem Spiel. Für Trump könnte es bei einem Erfolg der Demokraten künftig deutlich schwieriger werden, Gesetze durchzubringen. Seine Beliebtheitswerte könnten entscheidenden Einfluss auf die Wahlen haben.
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