Wirbel um Kim Jong-un: Iran kurz vor der Atombombe - Ex-Trump-Berater lüftet Geheim-Deal
Eine einfache Banküberweisung hätte laut Ex-Trump-Berater Bolton genügt, damit Kim Jong-un einen nuklearen Sprengkopf per Flugzeug in den Iran liefern lässt. Bild: picture alliance/dpa/KCNA/KNS | Uncredited
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
11.03.2026 09.19
- Ex-Trump-Berater enthüllt: Iran war angeblich nur 72 Stunden von einer Atomwaffe aus Nordkorea entfernt
- Kim Jong-un sollte nuklearen Sprengkopf per Flugzeug liefern
- US-Militäroperation"Epic Fury" habe Irans Atomprogramm schwer beschädigt, aber nicht vollständig zerstört
- Experten berichten, dass der Iran sein Atomprogramm bereits wieder aufbaut
Der Iran stand offenbar kurz davor, eine funktionsfähige Atomwaffe aus Nordkorea zu erhalten – nur 72 Stunden trennten Teheran von diesem Ziel. Das behauptet John Bolton, ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater unter US-Präsident Donald Trump, in einem Interview mit "The Sun".
Weitere aktuelle Meldungen rund um den Iran und Donald Trump finden Sie am Ende dieses Artikels.
Brisante Enthüllung: Iran stand offenbar kurz davor eine Atombombe zu besitzen
Erst der Beginn der Operation Epic Fury habe dieses Szenario verhindert. Die amerikanische Militärkampagne habe dem iranischen Atomprogramm "sehr erheblichen Schaden" zugefügt, so Bolton gegenüber dem britischen Journalisten Harry Cole.
Allerdings sei das Programm nicht vollständig zerstört worden. Berichten zufolge begann das Regime in Teheran unmittelbar nach den Angriffen damit, seine nuklearen Kapazitäten wieder aufzubauen. Die Gefahr einer atomaren Bewaffnung des Iran ist damit keineswegs gebannt.
Atomwaffe per Banküberweisung: Kim Jong-un wollte dem Iran eine Atombombe geben
Der Weg zur Bombe wäre erschreckend simpel gewesen, erklärt Bolton. Eine einfache Überweisung an die nordkoreanische Zentralbank hätte genügt, um die von Teheran so dringend begehrten nuklearen Fähigkeiten zu sichern.
Nach Eingang der Zahlung könnte das abgeschottete Regime in Pjöngjang "einen nuklearen Sprengkörper in ein Flugzeug laden, ihn über Russland transportieren" und innerhalb von 72 Stunden in den Iran bringen, warnt der ehemalige Sicherheitsberater.
Die Verbindungen zwischen beiden Ländern seien keineswegs nur theoretischer Natur. "Die Beziehungen zwischen Nordkorea und dem Iran, sowohl bei ballistischen Raketen als auch auf nuklearer Seite, sind absolut real", betont Bolton. Genau darin bestehe die eigentliche Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen.
Gefährliche Allianz zwischen Ost und West
Bolton zeichnet das Bild einer bedrohlichen geopolitischen Konstellation. "Seien wir ehrlich, in der sich gerade formierenden China-Russland-Achse sind Iran und Nordkorea zwei Außenreiter, und deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen ihnen sehr bedrohlich", erklärt der frühere Sicherheitsberater.
Diese Kooperation beschränke sich nicht auf einzelne Waffensysteme. Beide Staaten arbeiten laut Bolton sowohl im Bereich ballistischer Raketen als auch bei der Nukleartechnologie eng zusammen.
Nordkorea kritisiert US-Angriffe im Iran scharf
Die Sympathien zwischen Pjöngjang und Teheran zeigen sich auch öffentlich. Nordkorea verurteilte die amerikanisch-israelischen Angriffe bereits einen Tag nach Beginn des Konflikts scharf. Ein Sprecher des Außenministeriums bezeichnete die Militäroperation als "illegalen Akt der Aggression" und "verabscheuungswürdigste Form der Souveränitätsverletzung".
Regimewechsel als einziger Ausweg
Für Bolton gibt es angesichts dieser Bedrohungslage nur eine logische Konsequenz: einen Machtwechsel in Teheran. Das Risiko, dass Irans Führung an eine von Kim Jong-uns Atomwaffen gelangen könnte, sei Grund genug für einen erzwungenen Regimewechsel.
"Ich denke einfach, das ist ein überzeugendes Argument dafür, warum man ein normales Regime im Iran braucht", argumentiert der ehemalige Sicherheitsberater. Dabei sei die genaue Regierungsform zweitrangig. "Es könnte eine Militärregierung sein. Es könnte eine Demokratie sein."
Entscheidend sei allein, dass das Land nicht länger von "theokratischen Extremisten und Militaristen" geführt werde, die nach Atomwaffen streben. Das wäre laut Bolton die eigentliche Veränderung, die den Unterschied mache.
Irans Raketenkapazitäten schwinden rapide
Die Operation Epic Fury zeigt bereits deutliche Wirkung. Zehn Tage nach Beginn der Kampagne steigen die iranischen Verluste rasant an, wie Matthew Savill, Direktor für Militärwissenschaften beim britischen Thinktank RUSI, bei einem Briefing am Montag erläuterte. Die Angriffe konzentrieren sich nun auf die verbliebenen ballistischen Raketen und vor allem deren Abschussrampen.
Nach israelischen Angaben verfügt der Iran nur noch über geschätzte 150 Raketenwerfer. Bei der aktuellen Verlustrate könnte Teheran bis Ende dieser Woche keine ballistischen Raketen mehr von mobilen Abschussrampen starten, so Savill. Admiral Brad Cooper vom US-Zentralkommando bestätigte, dass iranische Raketenangriffe seit Beginn der Offensive um etwa 90 Prozent zurückgegangen seien.
Kim Jong-un demonstrierte unterdessen beim Parteitag der Arbeiterpartei vergangenen Monat eine Flotte nuklearfähiger Raketenwerfer – ein Signal der Solidarität mit Teheran.
Auch diese aktuellen Meldungen sind einen Blick wert:
- "Kein anderer Präsident könnte das" - Trump prahlt im Iran-Konflikt
- Trump tobt nach Öl-Attacken im Iran - Diese Angriffe haben ihn eiskalt erwischt
- "China-Nostradamus" warnt - Trump könnte Iran-Krieg verlieren