Donald Trump: Verstörendes Video aus dem Weißen Haus - erinnert an "Ku-Klux-Klan"
Donald Trump hält im Weißen Haus eine Gebetszeremonie ab und sorgt im Netz für Entsetzen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de Redakteurin Anika Bube
06.03.2026 12.36
- Gebet im Weißen Haus: Mehrere Pastoren beten im Oval Office für US-Präsident Donald Trump.
- Aufnahmen der Szene verbreiten sich rasant in sozialen Netzwerken.
- Heftige Reaktionen: Während Unterstützer applaudieren, kritisieren viele Nutzer eine Vermischung von Religion und Politik.
Eine bizarre Szenerie im Weißen Haus sorgt im Netz derzeit für heftige Diskussionen. Am Donnerstag (05.03.2026) versammelten sich mehrere hochrangige Religionsvertreter im Oval Office, um gemeinsam für US-Präsident Donald Trump zu beten. Unter der Leitung von Paula White, die das Glaubensbüro des Präsidenten führt, legten die Geistlichen dem Staatsoberhaupt die Hände auf.
Gebet für Donald Trump: Bizarres Video aus dem Weißen Haus
Videoaufnahmen der Zeremonie verbreiten sich rasant in den sozialen Netzwerken. Die Reaktionen auf die religiöse Zusammenkunft im politischen Machtzentrum der USA fallen dabei äußerst unterschiedlich aus. Während manche die Aktion unterstützen, üben zahlreiche Nutzer scharfe Kritik an der Vermischung von Glauben und Politik.
In dem kursierenden Video ist zu sehen, wie die Glaubensvertreter ihre Hände in Richtung des US-Präsidenten ausstrecken. Pastor Tom Mullins sprach dabei ein Gebet: "Vater, wir beten, dass Sie unserem Präsidenten weiterhin die Kraft geben, die er braucht, um unsere große Nation zu führen." Er bat um himmlischen Segen für eine Rückkehr zu "einer Nation unter Gott". Paula White äußerte sich anschließend auf Instagram begeistert über den Anlass. Sie bezeichnete es als "großartigen Tag", an dem für den Präsidenten, die amerikanischen Streitkräfte, deren Familien sowie für Amerika, Israel und die "Operation Epic Fury" gebetet wurde.
Kritiker ziehen Vergleiche zum Ku-Klux-Klan
Die Bilder aus dem Oval Office lösten auf X und Instagram eine Welle der Empörung aus:
- "Sie bereiten sich auf den heiligen Krieg vor", schreibt ein X-Nutzer.
- "Bitte sag mir, dass das KI ist", heißt es in einem Tweet.
- "Ehrlich gesagt, verdammt, das erinnert mich daran, wie der Ku-Klux-Klan seine Gebete sprach, bevor er loszog, um eine Gruppe von Menschen zu lynchen und zu terrorisieren, Tulsa niederzubrennen und wer weiß, was noch alles. Man glaubt immer, Gott sei auf seiner Seite, das tut man immer. Das ist er aber nicht, er ist es nicht. Ihr wart auf der Seite der Dämonen, ihr repräsentiert das Böse und das, was ihr unserem Land angetan habt. Gott sei eurer Seele gnädig", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Ich möchte mich in den kommenden Jahren wirklich stärker in der christlichen politischen Interessenvertretung engagieren, aber ich bin besorgt, dass so viele der hochrangigen Geistlichen mit politischen Verbindungen korrupt zu sein scheinen", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
- "Sein Verhalten spiegelt nicht Christus wider, der voller Weisheit und Liebe ist", schreibt ein Instagram-Nutzer.
- "Beschütze uns vor Donald Trump", heißt es in einem Kommentar.
- "Hören Sie auf, das Christentum für politische Macht zu missbrauchen. Der Herr lehnt solche Motive ab. Genau diese Art der Ausbeutung ist der Grund, warum der Glaube zunehmend mit Schaden statt mit Gnade in Verbindung gebracht wird", meint ein anderer Nutzer.
- "Wofür genau betet ihr, für seine Weisheit oder seine Boshaftigkeit?", ist in einem weiteren Kommentar zu lesen.
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