Friedrich Merz: Kanzler erntet Spott nach Hosentaschen-Eklat
Mitten im Iran- und Ukraine-Konflikt besuchte Friedrich Merz US-Präsident Donald Trump – ein heikler Balanceakt für den deutschen Kanzler. Bild: picture alliance/dpa/Presse- und Informationsamt der | Guido Bergmann
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
04.03.2026 13.18
- Friedrich Merz besucht Trump mitten im Iran‑ und Ukraine‑Konflikt
- Merz drängt Trump zu stärkerem Druck auf Putin
- Kritik auf X für Bundeskanzler: User spotten über Merz' Hosentaschen-Pose
Bundeskanzler Friedrich Merz ist der erste europäische Regierungschef, den Donald Trump im Weißen Haus empfängt, seit die USA und Israel gegen den Iran militärisch aktiv wurden. Merz nutzte das Treffen am Dienstag (3. Februar 2026), um klarzumachen: Europa muss weiter Druck auf Russland ausüben und darf bei der Friedenssuche nicht außen vor stehen. Für seinen US-Besuch hagelt es im Anschluss reichlich Kritik. Offenbar sehen nicht alle Deutschen Merz' Auftritt als Erfolg, wie etliche Social-Media-Reaktionen deutlich machen.
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Friedrich Merz trifft Donald Trump: Bundeskanzler fordert mehr Druck auf Putin
Der Hintergrund des Treffens zwischen Merz und Trump ist brisant: Der Krieg im Nahen Osten und der Krieg in der Ukraine stellen Merz vor schwierige diplomatische Herausforderungen. Während Trump seine Vorstellungen öffentlich vertritt, versucht Merz, Europa an der Seite der USA zu positionieren – ohne harte Konfrontation.
Unter anderem drängte Merz Trump darauf, den Druck auf Wladimir Putin zu erhöhen und die Rolle Europas in Friedensverhandlungen zu sichern. Eine Lösung dürfe nicht "über Europas Köpfe hinweg" getroffen werden, forderte Merz.
Trump dominiert die Bühne: Merz kommt kaum zu Wort
Bei der gemeinsamen Presserunde kam Merz im Anschluss jedoch kaum zu Wort. Merz' Redezeit beim öffentlichen Teil des Treffens war gering. Er kam auf gut 3 Minuten, Trump auf 30. Der US-Präsidentübernahm das Mikrofon, äußerte sich laut Beobachtern mehrfach selbstbewusst und ließ wenig Raum für kritische Nachfragen aus deutscher Sicht und sorgte stattdessen mit teilweise wirren Aussagen für Zündstoff.
Spott im Netz – X‑User lassen kein gutes Haar an Friedrich Merz
Auf Social‑Media‑Plattformen wie X erntet Merz nach dem Treffen teils scharfe Spottkommentare. Viele User kritisieren seine Rolle als Kanzler und werfen ihm vor, zu zaghaft aufzutreten oder – wie einige schreiben – "zu wenig Gegensteuer gegen Trump" zu setzen. Unter einem Foto, das Merz im Gespräch mit Trump zeigt, lassen die Netz-User kaum ein gutes Haar am Bundeskanzler. Dabei sorgt vor allem Merz' Körperhaltung - die Aufnahme zeigt den Kanzler mit einer Hand in der Hosentasche - für Zündstoff, wie folgende Kommentare deutlich machen:
- "Das Merz immer eine Hand ln der Hosentasche haben muss, ist mir ein Rätsel. Mit Anstand hat das nix zu tun", wettert ein X-User.
- "Hand in der Hosentasche ist ganz schlechter Stil", schlägt eine andere Beobachterin in dieselbe Kerbe.
- "Was hat es in seinen Taschen, Gollum?", witzelt ein anderer.
- "Merz ist größer hat aber dennoch absolut Nix zu melden", lautet ein weiterer spöttischer Kommentar.
- "Großer Mann kleines Hirn", wird ein anderer Kritiker noch deutlicher.
- "Herrchen und Hündchen", lästert ein weiterer Social-Media-Nutzer.
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