Popstar teilt aus: Donald Trump für umstrittene "Kriegspropaganda" fertig gemacht
Donald Trump sorgt mit seiner Songauswahl erneut für Ärger. Bild: dpa/AP/Mark Schiefelbein
Erstellt von Ines Fedder
03.03.2026 11.52
- Weißes Haus sorgt mit Kriegsvideo im Netz für Ärger
- Song "Blow" bei TikTok verwendet - Sängerin Kesha wettert im Netz
- Künster:innen gegen Trump - auch diese Musiker wenden sich ab
Donald Trump ist es gewohnt, im Netz bei Truth Social gegen seine Kritiker:innen ordentlich auszuteilen. So wurde erst kürzlich Kalifornien-Gouverneur Gavin Newsom Opfer seiner gefürchteten Online-Attacken. Aktuell geriet der US-Präsident allerdings selbst ins Visier der Kritiker:innen. Pop-Sängerin Kesha schoss im Netz gegen Trump, da dieser in einem TikTok-Video einer ihrer Songs verwendete, um damit Kriegspropaganda zu verbreiten.
Weißes Haus teilt Video mit kriegerischen Szenen im Netz - Sängerin reagiert
Aber was genau war eigentlich passiert? Am 10. Februar veröffentlichte das Weiße Haus ein TikTok-Video. Darauf zu seien waren neben Militärjets auch eine Rakete, die ein Marineschiff abfeuerte. Die Bildunterschrift lautete "tödlich". Der Clip, der rund 14 Millionen Aufrufe und 1,8 Millionen Likes erzielte, war unterlegt mit dem Song "Blow" der Sängerin Kesha.
Nicht begeistert von Trumps Songauswahl: Sängerin Kesha. Bild: dpa/Invision/Jordan Strauss
Kesha schießt gegen Donald Trump: Steht im völlig Widerspruch zu dem, wofür ich stehe
Doch die Sängerin war damit ganz und gar nicht einverstanden. Nur wenig später machte Kesha in den Sozialen Medien ihren Ärger Luft. "Mir ist zu Ohren gekommen, dass das Weiße Haus einen meiner Songs auf TikTok benutzt hat, um zu Gewalt aufzurufen und mit Krieg zu drohen", schrieb die Sängerin daraufhin. "Krieg zu verharmlosen ist widerlich und unmenschlich. Ich verurteile es aufs Schärfste, dass meine Musik dazu missbraucht wird, Gewalt jeglicher Art zu propagieren. Liebe besiegt immer Hass. Bitte liebt euch selbst und einander in Zeiten wie diesen. Diese eklatante Missachtung des menschlichen Lebens und dieser Angriff auf unser aller Nervensystem stehen im völligen Widerspruch zu dem, wofür ich stehe."
Pop-Star erinnert an Trump-Verstrickung in Epstein-Files
Neben ihrem Appell lässt es sich die Sängerin auch nicht nehmen, eine weitere Spitze in Richtung Trump zu platzieren: "Lassen Sie sich davon auch nicht ablenken, dass der kriminelle Sexualstraftäter Donald Trump über eine Million Mal in den Akten (gemeint sind die Epstein-Files) auftaucht."
Ein weitere Beitrag wird ebenfalls noch einmal konkret. Kesha markiert das Weiße Haus und schreibt: "Hört auf, meine Musik zu benutzen, ihr Perversen."
Diese Künstler:innen stellen sich gegen Donald Trump
Mit ihrer Kritik reiht sich die Sängerin in eine lange Reihe von Künster:innen ein, die sich ebenfalls bereits kritisch darüber geäußert haben, dass ihre Musik von der Trump-Regierung missbraucht wurde. Darunter die Band Radiohead, Sängerin Sabrina Carpenter oder Olivia Rodrigo.
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