Donald Trump: Bericht enthüllt neue Trump-Lüge
Hat Donald Trump die Warnungen seines Militärexperten einfach ignoriert? Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
03.03.2026 09.54
- Donald Trumps Iran-Konflikt sorgt weiter für Kritik
- Bericht enthüllt: US-Präsident hat über Iran-Aussagen von General gelogen
- Trump spielt Warnungen von US-Militärexperte herunter
Nachdem die USA unter Führung von Präsident Donald Trump militärische Schläge gegen den Iran ausgeführt haben, herrscht nicht nur international Kritik – auch innerhalb von Trumps politischem Lager wächst der Protest. Der Grund: Mit Beginn des Iran-Konflikts hat Trump eines seiner wichtigsten Wahlversprechen gebrochen. Doch dies ist nicht die einzige Lüge, die Trump nun auf die Füße fallen könnte.
Trump-Lüge aufgeflogen
So hatte Präsident Donald Trump der amerikanischen Öffentlichkeit zunächst erklärt, sein ranghöchster Militärberater habe die Angriffe auf den Iran als sichere Sache abgesegnet. Doch die Wahrheit war laut einem Bericht der "New York Times" vom Montag eine andere.
US-Militärexperte warnte Trump vor Iran-Konflikt und dessen mögliche Folgen
Bevor die Bomben fielen, trat der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, General Dan Caine, im Februar im Situation Room des Weißen Hauses vor Trump und dessen nationales Sicherheitsteam und sprach dabei eine deutliche Warnung aus.
"Während des Treffens erläuterte General Caine eine Reihe von Optionen, darunter die Möglichkeit, dass US-Streitkräfte einen begrenzten Schlag ausführen könnten, um den Iran in den Verhandlungen unter Druck zu setzen, oder eine größere Offensive mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen. Vor allem letztere Option, so sagte er, berge ein hohes Risiko amerikanischer Verluste, sie könne die Region destabilisieren und die Bestände an amerikanischer Munition erheblich erschöpfen", heißt es in dem "Times"-Artikel.
Donald Trump verschleiert wahre Iran-Aussagen von General
Tage später meldete sich Trump auf Truth Social zu Wort – und zeichnete jedoch ein völlig anderes Bild.Caine, so Trump, habe gesagt, dass jede militärische Aktion gegen den Iran "leicht zu gewinnen" sei. Wortwörtlich erklärte der US-Präsident: "In den Fake-News-Medien kursieren zahlreiche Berichte, wonach General Daniel Caine, manchmal auch als Razin bezeichnet, gegen einen Krieg mit dem Iran ist. Der Bericht [...] ist zu 100 Prozent falsch", schimpfte der Präsident auf seiner Plattform. "General Caine möchte, wie wir alle, keinen Krieg, aber wenn eine Entscheidung getroffen wird, militärisch gegen den Iran vorzugehen, ist er der Meinung, dass dieser Krieg leicht zu gewinnen sein wird."
Die Wahrheit ist jedoch auch, dass seit Beginn des Iran-Konflikts bereits sechs amerikanische Soldaten ums Leben gekommen sind. Und Trump hat gewarnt, dass wahrscheinlich weitere Verluste folgen werden. Eine Tatsache, die in den nächsten Wochen wohl weitere Kritik am Handeln des US-Präsidenten zur Folge haben wird.
Donald Trump bricht Versprechen: Anhänger wenden sich von ihm ab
Mit dem Iran-Konflikt hat Trump einen harten Kern seiner Unterstützer verärgert. Viele seiner Anhänger hatten Trump gewählt, weil er sich als Anti-Kriegspolitiker präsentierte und gegen "endlose Kriege" wetterte. Jetzt sehen einige Beobachter darin einen Bruch dieses Versprechens – und einen möglichen Grund für eine massenhafte Abkehr von der MAGA-Bewegung.
Und nicht nur einfache Anhänger üben Kritik: konservative Stimmen aus Trumps Umfeld haben sich bereits öffentlich gegen den militärischen Kurs ausgesprochen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Trumps jüngste Lügen auf dessen politisches Ansehen auswirken werden.
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