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Donald Trump News: Merz und Trump: So ungleich war das erste Treffen

Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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US-Präsident Donald Trump begrüßt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstag zum zweiten Mal in Washington. Der Antrittsbesuch vor zehn Monaten war im Gegensatz zu Zusammenkünften mit manch anderen Gästen im Oval Office harmonisch, aber vor allem bei der Redezeit ungleich.

Beim insgesamt rund 42-minütigen Treffen kommt Merz auf gerade etwas mehr als drei Minuten Redezeit. Gleich zu Beginn bedankt er sich für die Einladung und überreicht eine originalgetreue Nachbildung der Geburtsurkunde von Trumps Großvater. Am Ende gibt der Bundeskanzler ein vergleichsweise längeres Statement zur Situation in der Ukraine ab.

Trump nimmt dagegen den Großteil der Sprechzeit ein. Er redet ausführlich über seine Wahlsiege, die Beziehungen zu China, Tesla-Gründer Elon Musk, Inflation, Grenzsicherung und seine Sicht auf den Ukraine-Krieg.

Drei Fragen an Merz und drei an Trump mit Deutschland-Bezug

Eine Patt-Situation gibt es quasi bei den Fragen von Journalisten. Während Merz insgesamt drei Fragen gestellt bekommt, werden an Trump drei mit einem Bezug zu Deutschland gerichtet.

Beim Bundeskanzler wird nachgehakt, wie er das Treffen fand, wie gut seine Englischkenntnisse sind, und ob er Trumps Sicht auf den Ukraine-Krieg zustimmt? Beim US-Präsidenten drehen sich die Fragen um seine Erwartung an den seinerzeit erst frisch ins Amt gekommenen Bundeskanzler, die Verteidigungsausgaben der Bundesrepublik und den Verbleib von US-Soldaten auf deutschem Boden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de

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