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Wladimir Solowjow: Putin-Vertrauter entsetzt mit bizarrer Begründung für Angriffskrieg

Wladimir Solowjow lieferte eine neue bizarre Begründung für den Ukraine-Krieg. Bild: picture alliance : dpa | Alexander Shcherbak:Tass:Host Ph

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  • Wladimir Solowjow entsetzt mit Begründung für Angriffskrieg
  • Putin-Vertrauter behauptet, Ukraine wollte Kuban-Region einnehmen
  • Solowjow erklärt im Russen-TV: "Ich habe die Karten gesehen"

Wladimir Solowjow gehört zu den prominentesten Propagandisten des russischen Staatsfernsehens. Seit 2012 moderiert er beim staatlichen Sender Rossija-1 die Sendung "Ein Abend mit Wladimir Solowjow". Im Gespräch mit seinen Gästen verteidigt er regelmäßig den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und plädiert für ein härteres Vorgehen.

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Wladimir Solowjow entsetzt mit Begründung für Angriffskrieg

Doch in der neuesten Ausgabe seiner Sendung lieferte der Kreml-Propagandist eine Begründung für den russischen Einmarsch in die Ukraine, die sprachlos macht. Wie der pro-ukrainische Kriegsblogger WarTranslated aktuell beim Kurznachrichtendienst X berichtet, begründete Wladimir Solowjow die russische Invasion damit, dass Kiew geplant hatte, die Region Kuban einzunehmen.

Das Kuban-Gebiet ist eine nordkaukasische Region Russlands mit sehr wechselvoller Geschichte. Das Gebiet erstreckt sich vom Hauptkamm des Kaukasus in Richtung Norden bis hin zum Fluss Kugujeja, der bei Jeisk in das Asowsche Meer mündet.

Wladimir Solowjow behauptet im Russen-TV: "Ich habe die Karten gesehen"

In dem von WarTranslated geteilten Videoausschnitt von Solowjows Sendung hört man den Putin-Vertrauten erklären, dass Kiew nach dem Donbas nicht Halt machen würde, sondern plante, sein Gebiet weiter auszubauen. Als nächstes hätten sie die Krim und die Kuban-Region ins Visier genommen. "Ich habe die Karten gesehen", so Solowjow. Nur aus diesem Grund sei Russland zu einer vollständigen Invasion gezwungen gewesen.

Wladimir Solowjow für irre Behauptung verspottet

Im Netz zeigten sich die pro-ukrainischen Nutzer und Nutzerinnen erheitert ob dieser irren Behauptung. "Ich frage mich ehrlich gesagt, wer das wohl glauben soll", heißt es in einem Kommentar. "Er hat ausgelassen, wie das ukrainische Militär St. Petersburg UND Moskau innerhalb von zwei Tagen einnehmen wollte", spottete ein anderer. "Seltsam, dass wir das erst jetzt, nach vier Jahren, erfahren", zeigt sich auch dieser Nutzer amüsiert.

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