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Barack Obama: MAGA-Moderatorinnen beleidigen Ex-US-Präsidenten als "Alien"

MAGA-Moderatorinnen beleidigen Barack Obama nach Donald Trumps rassistischer Entgleisung. Bild: picture alliance/dpa/BERNAMA | Shafiq Hashim

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  • Nächste Entgleisung gegen Barack Obama.
  • Rechte MAGA-Moderatorinnen behaupten, der Ex-US-Präsident sei ein "Alien" und "Reptilien-Mensch".
  • Obama sprach zuletzt über die mögliche Existenz von Aliens.

Die Entgleisungen rund um den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama nehmen kein Ende. Bei einer Sendung des rechten TV-Senders Real America's Voice bezeichneten die MAGA-nahen Moderatorinnen Emily Finn und Gina Loudon den 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten am Dienstag als "Reptilien-Alien". Die absurden Äußerungen fielen, nachdem Donald Trump ein KI-generiertes Bild auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht hatte, das Obama und dessen Ehefrau Michelle rassistisch beleidigte.

MAGA-Moderatorinnen behaupten, Barack Obama ist ein "Alien"

Auslöser der bizarren Diskussion waren Obamas jüngste Aussagen über die Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens im Universum. Was als Gespräch über Aliens begann, mündete schnell in persönliche Angriffe gegen den Ex-Präsidenten – begleitet von zustimmendem Gelächter im Studio. Der Wortwechsel begann, als Co-Moderator David Brody seine Kollegin Gina Loudon nach ihrer Meinung zu intelligentem Leben im All fragte. Loudon antwortete zunächst ausweichend: "Intelligentes Leben nimmt generell ab." Dann fügte sie hinzu: "Ich glaube, Obama ist ein Alien."

Als Brody überrascht reagierte, schaltete sich Emily Finn ein: "Ich dachte, er wäre ein Reptilien-Mensch, Gina." Loudon stimmte zu und ergänzte, sie habe alle Apokalypse-Filme gesehen und halte es für gut möglich, dass Obama in einem davon mitspielen könnte.

Barack Obama macht Alien-Enthüllung

Obama selbst hatte sich kürzlich im Gespräch mit Podcaster Brian Tyler Cohen zu dem Thema geäußert und erklärt, statistisch gesehen sei das Universum so gewaltig, dass die Chancen auf Leben dort draußen gut stünden. Allerdings seien die Entfernungen zwischen Sonnensystemen so enorm, dass ein Besuch von Außerirdischen unwahrscheinlich bleibe.

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/news.de/stg

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