Wladimir Putin: Sein größter Albtraum wird wahr - russische Schattenflotte im Visier
Wladimir Putin sieht sich wachsendem Widerstand entgegen. Seiner geheimen Schattenflotte soll es künftig so schwer wie möglich gemacht werden. Bild: dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Erstellt von Ines Fedder
15.02.2026 14.26
- Großbritannien erhöht Druck auf Wladimir Putin - Schattenflotte im Visier
- Ölexporte unter falscher Flagge - Der Westen kündigt Maßnahmen an
- Münchener Sicherheitskonferenz - EU-Verbündete fordern Kreml-Chef zum Handeln auf
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Wladimir Putin durch den Einsatz einer sogenannten "Schattenflotte" versucht, die seit Beginn des Ukraine-Krieges vorherrschenden westlichen Sanktionen zu umgehen. So gelingt es dem Kreml-Chef immer wieder, russische Öl-Exporte ins Ausland zu bringen, ohne dass die Sanktionen des Westens greifen.
Großbritannien plant Vorgehen gegen russische Ölgeschäfte
Doch damit ist jetzt Schluss. Laut einem Bericht des britischen "Express" führen Großbritannien und andere europäische Verbündete derzeit Gespräche darüber, wie man Putins heimlichen Treiben ein Ende setzen kann. Demnach gäbe es Pläne zur Beschlagnahmung von Öltankern, die im Verdacht stehen, russisches Öl zu exportieren. Im Rahmen der derzeit laufenden Münchener Sicherheitskonferenz traf sich der britische Verteidigungsminister John Healey mit seinen Amtskollegen aus den baltischen und nordischen Staaten, um ein operatives Eingreifen zu koordinieren.
Westliche Verbündete gehen gegen Wladimir Putins heimliche Öl-Exporte vor
Während des Treffens, bei dem insgesamt zehn Nationen sich über eine geeignete Verteidigung des Nordatlantiks und der Ostsee verständigten, soll es laut des estnischen Verteidigungsministers Hanno Pevkur zu einer gemeinsamen Lösung gekommen sein. "Die Botschaft lautet: Die Länder, die den Schiffen der Schattenflotte ihre Flaggen geben, müssen wissen, dass auch andere Länder Maßnahmen ergreifen können."
Putins Schattenflotte - Geschäfte unter falscher Flagge
Wie genau das Vorgehen aussehen soll, ist indes nicht bekannt. Laut Schätzungen soll die russische Schattenflotte aus rund 1.500 Tankern bestehen, die unter falscher Flagge operieren und unter Verdacht stehen, behördliche Auflagen zu umgehen.
EU-Verbündete fordern Moskau zu Zugeständnissen im Ukraine-Krieg auf
Im Rahmen der Sicherheitskonferenz in München wurde jedoch nicht nur über den Umgang mit der russischen Schattenflotte beratschlagt. Auch Forderungen an Wladimir Putin wurden laut. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat zum Abschluss der Konferenz noch einmal eine stärkere Einbindung Europas in Friedensbemühungen für die Ukraine gefordert. Dabei machte sie deutlich, dass es in den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine deutlich mehr darum gehen müssen, Zugeständnisse von Russlands zu verlangen.
Damit dies geschieht, ist das Handeln in Sachen Schattenflotte sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
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