J.D. Vance: Nach Kritik an US-Regierung - Trump-Vize ätzt gegen Olympia-Stars
US-Vizepräsident J.D. Vance legt im Streit mit Trump-kritischen Olympioniken nach. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters/AP | Kevin Lamarque
Erstellt von Martin Gottschling
13.02.2026 12.27
- J.D. Vance reagiert auf Kritik amerikanischer Olympioniken an der US-Regierung
- US-Vizepräsident fordert Athleten dazu auf, sich auf den Sport zu konzentrieren
- Durch politische Äußerungen und Angriffe auf Präsident Donald Trump würden sie das Land nicht einen
Während der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo haben sich mehrere amerikanische Athletinnen und Athleten kritisch über die amtierende US-Regierung und deren Politik geäußert. Präsident Donald Trump reagierte wütend, beschimpfte sogar den Ski-Freestyler Hunter Hess als "echten Loser", weil dieser in einem Interview zugab, mittlerweile mit gemischten Gefühlen für sein Land anzutreten. Nun legte US-Vizepräsident J.D. Vance im Streit zwischen den Olympioniken und der Regierung nach - mit einer deutlichen Ansage.
J.D. Vance attackiert US-amerikanische Olympia-Athleten nach Kritik
Donald Trumps Stellvertreter forderte, die Athletinnen und Athleten dazu auf, sich auf ihren Sport zu konzentrieren, statt sich mit Politik zu beschäftigen. Darüber berichtet aktuell die "Daily Mail". Vance sagte:
- "Ja, es wird immer wieder Olympia-Athleten geben, die sich politisch äußern. Ich glaube, das passiert bei jeder Olympiade. Mein Rat an sie wäre, zu versuchen, das Land zusammenzubringen, denn wenn man das Land repräsentiert, repräsentiert man Demokraten und Republikaner."
- "Man ist dort, um Sport zu treiben, sein Land zu vertreten und hoffentlich eine Medaille zu gewinnen. Man ist nicht dort, um sich politisch zu äußern."
US-Vizepräsident mit deutlicher Ansage: Olympioniken müssen bei politischen Äußerungen mit "Gegenwind" rechnen
Der Vizepräsident machte außerdem deutlich, dass Sportler mit "Gegenwind" rechnen müssten, wenn sie sich politisch engagieren.Gleichzeitig betonte er, dass die meisten Athleten unabhängig von ihrer politischen Einstellung hervorragende Arbeit leisten und die Unterstützung des gesamten Landes genießen würden. Man würde laut Vance ein Land nicht dadurch einen, indem man in einem fremden Land den Präsidenten der Vereinigten Staaten angreift, "sondern indem man seinen Sport ausübt und das Land gut repräsentiert".
J.D. Vance war am vergangenen Freitag, den 6. Februar, bei der Olympia-Eröffnungsfeier in Mailand zu Gast. Als die Kameras ihn und seine Frau Usha auf der Tribüne einfingen, wurde der US-Vizepräsident vom Publikum ausgebuht.
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