Donald Trump: Attacke im Oval Office – US-Präsident demütigt Reporterin vor laufender Kamera
Donald Trump: US-Präsident demütigt Reporterin live vor Kameras. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Erstellt von Mia Lada-Klein
12.02.2026 16.47
- Trump beschimpft CNN-Journalistin nach Epstein-Frage
- Präsident spricht von "Verschwörung" gegen seine Person
- Menschenrechtler kritisieren Umgang mit Medien
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Im Weißen Haus ist es erneut zu einem offenen Wortgefecht zwischen US-Präsident Donald Trump und einer Journalistin gekommen. Auslöser war eine Nachfrage zu den jüngst veröffentlichten Akten im Fall Jeffrey Epstein. Statt inhaltlich zu antworten, attackierte Trump die CNN-Reporterin Kaitlan Collins persönlich. Er bezeichnete sie vor laufenden Kameras als "schlimmste Reporterin" und spottete über die Einschaltquoten ihres Senders. Collins berichtet regelmäßig aus dem Weißen Haus und moderiert eine politische Nachrichtensendung. Zwischen ihr und dem Präsidenten hatte es bereits in der Vergangenheit Spannungen gegeben.
Neue Epstein-Dokumente erhöhen den Druck: Präsident spricht von "Verschwörung"
Hintergrund des Eklats sind weitere Unterlagen, die das US-Justizministerium kürzlich freigegeben hat. In den Dokumenten taucht auch Trumps Name mehrfach auf. Ein konkretes Fehlverhalten wurde ihm bislang jedoch nicht nachgewiesen. Trump forderte laut "noz" die anwesenden Medienvertreter auf, das Thema ruhen zu lassen. Das Land solle sich wichtigeren Fragen widmen, etwa der Gesundheitsversorgung. Die anhaltende Debatte um Epstein bezeichnete er als politisch motivierte Kampagne gegen seine Person.
Persönliche Attacken statt Antworten: Präsident stellt Journalistin öffentlich bloß
Als Collins weiter nachhakte und wissen wollte, welche Botschaft Trump an die Opfer Epsteins richte, verschärfte sich die Situation. Der Präsident unterstellte der Reporterin, nicht die Wahrheit zu sagen und griff sie auch persönlich an. Er stellte sie als unehrlich dar und kommentierte ihr Auftreten in abwertender Weise.
Donald Trump hat besonders Journalistinnen im Visier
Der Vorfall reiht sich in eine Serie öffentlicher Auseinandersetzungen ein. Trump geht seit seiner Rückkehr ins Amt verstärkt gegen Medienhäuser vor, droht mit rechtlichen Schritten und kritisiert Berichterstattung scharf. Vor allem Journalistinnen geraten dabei immer wieder ins Zentrum seiner verbalen Angriffe.
Internationale Beobachter verfolgen die Entwicklung mit Sorge. In einem aktuellen Bericht wirft Human Rights Watch dem Präsidenten vor, staatliche Machtinstrumente zu nutzen, um Kritiker einzuschüchtern. Genannt werden dabei Angriffe auf Medien, politische Gegner und zivilgesellschaftliche Organisationen.
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