Donald Trump: Tödlicher Raketenangriff auf US-Armada - Iran droht mit Propagandavideo
Der Iran droht Donald Trump mit einem KI-Video vor einem Angriff. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Sabrina Böhme
10.02.2026 11.09
- Iranisches KI-Video droht Donald Trump
- Clip zeigt Angriff auf USS Abraham Lincoln: US-Marine dezimiert
- Iran reagiert mit Propaganda auf Trumps Drohungen
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen zu. Der US-Präsident drohte der Staatsführung als Reaktion auf dessen gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten und dem Atomprogramm zuletzt mit militärischen Maßnahmen. Nun schürt ein iranisches Propagandavideo Angst und Schrecken.
Irans KI-Propaganda: Video-Drohung an Trump
Ein mit KI erstelltes Video zeigt, wie iranische Raketen und Drohnendie USS Abraham Lincoln angreifen. Der unter anderem mit Kriegsschiffen beladene Flugzeugträger befindet sich nach Medienberichten derzeit in der Region. Das Video startet dramatisch auf stürmischer See. Zuerst sind amerikanische Kriegsschiffe zu sehen, bevor Flugzeuge über sie hinwegfliegen. Danach sind iranische Generäle zu sehen, die Radaraufnahmen verfolgen. Kurz darauf werden iranische Raketen von der Küste abgefeuert, gefolgt von sich nähernden U-Booten, Drohnen und Booten. US-Soldaten fliehen. Der Angriff nimmt eine grausame Wendung. Sie dezimieren die US-Marine. Währenddessen feiern iranische Soldaten im Hintergrund. Nach Angaben der britischen "Sun" wurden die Aufnahmen von Kanälen veröffentlicht, die mit dem Islamischen Revolutionsgarde-Korps (IRGC) des Iran verbunden sein sollen.
Donald Trump schickte Armada
Das Video erscheint nach den jüngsten Drohungen Trumps gegen das iranische Regime. Die Entsendung einer "massiven Armada" mit der USS Abraham Lincoln kommentierte der US-Präsident mit möglichen Gegenreaktionen. Sie diene dem Zweck, bei Bedarf "schnell und gewaltsam" zuzuschlagen. Zudem zeigen Satellitenfotos, wie amerikanische Militärkräfte in einer Militärbasis in Jordanien aufgebaut werden.
Druck nimmt zu: Neue Gespräche zwischen USA und Iran
Des Weiteren sollen die Gespräche zwischen den Staaten wieder aufgenommen werden, wie Trump verkündete. Die Verhandlungen mit der Delegation aus Teheran am 6. Februar seien "sehr gut" gelaufen, sagte er an Bord des Regierungsfliegers Air Force One auf dem Weg in den US-Bundesstaat Florida. Der Iran scheine sehr an einem Deal interessiert zu sein. Für den Fall, dass es nicht dazu kommen sollte, drohte Trump erneut mit Konsequenzen. Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, bekräftigte er seine bekannte Position.
Unter Vermittlung des Golfstaats Oman hatten die USA eine neue Verhandlungsrunde mit dem Iran aufgenommen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte dem heimischen Staatsfernsehen danach: "Es war ein guter Anfang." Bei seiner Antwort auf die Frage des Moderators, ob und wann die Gespräche fortgesetzt würden, legte er sich nicht fest.
Die USA hatten bis zu Trumps Äußerungen keine offiziellen Stellungnahmen zum Verlauf des Treffens abgegeben. Per Dekret drohte der US-Präsident danach aber mit Strafzöllen gegen Handelspartner des Irans, die sich seine Regierung vorbehält. Laut der Anordnung sollen Zölle auf Importe in die USA erhoben werden können, die aus Ländern stammen, die Waren oder Dienstleistungen aus der Islamischen Republik beziehen. Konkrete Ländernamen nannte Trump nicht, als Beispiel für die Höhe der Zölle nannte er 25 Prozent.
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