Ukraine-Krieg aktuell: Kreml-Blogger brüskiert Putin und eskaliert vor laufender Kamera
Wladimir Putin führt seit 2022 Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin | Sergei Bobylev
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
05.02.2026 10.41
- Wladimir Putin bloßgestellt von Kreml-Blogger
- Z-Blogger Jewgeni Golman beklagt Zustände in der russischen Armee
- Kreml-Blogger zieht perfiden Vergleich zu Konzentrationslager Auschwitz
Bröckelt Wladimir Putins Macht sowie sein Ansehen in Russland? Zumindest scheint die Luft für den Kremlchef mit jedem Tag, den der Ukraine-Krieg weiter voranschreitet, immer dünner zu werden. Denn immer öfter wenden sich selbst pro-russische Blogger gegen den russischen Präsidenten und beklagen öffentlich die entsetzlichen Zustände in Wladimir Putins Militär. Jüngstes Beispiel: ein Wutausbruch des russischen Bloggers Jewgeni Golman.
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Wladimir Putin bloßgestellt - Kreml-Blogger eskaliert vor laufender Kamera
In einer Videobotschaft, welche wiederum von dem pro-ukrainischen Kriegsblogger WarTranslated auf seinem X-Account veröffentlicht wurde, wendet sich Jewgeni Golman explizit an die russische Militärstaatsanwaltschaft und fordert diese dazu auf, etwas gegen die Vorgänge im 1308. Motorisierten Schützenregiment der russischen Streitkräfte zu unternehmen.
Z-Blogger Jewgeni Golman beklagt Zustände in der russischen Armee
Denn laut Augenzeugen werden russische Soldaten dort tagelang in Ketten gehalten und dürfen nur auf die Toilette gehen, wenn man es ihnen erlaubt. Und auch dann nur gegen Bezahlung. "Die Leute sitzen dort tagelang fest. (...) Sie lassen sie nur zum Pinkeln raus, und das kostet Geld, verdammt noch mal", wütet der Z-Blogger in seiner Videobotschaft.
Kreml-Blogger zieht perfiden Vergleich zu Konzentrationslager Auschwitz
Immer wieder würden sich Russen bei ihm melden, die in dieser Einheit gedient haben und diese verlassen haben. Die Zustände innerhalb des Schützenregiments vergleicht er in seinem Video-Appell sogar mit dem Konzentrationslager Auschwitz. "Ist das hier das Konzentrationslager Auschwitz oder was?
Was zum Teufel ist dort los, verdammt?", hört man den Russen in seinem Video wüten.
Aber auch bei diesem Video gilt: Ton- und Videoaufnahmen aus dem Ukraine-Krieg sollten immer kritisch betrachtet werden. Denn unabhängig überprüfen lässt sich das Material oftmals nicht, denn beide Seiten arbeiten mit Propaganda-Material.
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