Donald Trump: Brisantes FBI-Dokument - er soll ihn und Melania verkuppelt haben
Donald Trump und Ehefrau Melania: Ihr Kennenlernen gibt Rätsel auf. Bild: dpa/AP/Alex Brandon
Erstellt von Ines Fedder
03.02.2026 17.10
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Vergangenen Freitag wurden erneut Millionen Seiten bisher geheime Dokumente im Falle Jeffrey Epstein veröffentlicht. Immer wieder Thema ist hier auch die Verbindung zwischen Donald Trump und dem Unternehmer. Nachdem bereits ein geheimer SMS-Verkehr eine mögliche Affäre Trumps bestätigt haben soll, ist es nun das Kennenlernen seiner Ehefrau Melania, die entgegen älterer Behauptungen doch nicht so stattgefunden haben soll, wie das Trump-Ehepaar behauptet.
Laut Zeugenbericht: Jeffrey Epstein hat Donald Trump und Melania bekannt gemacht
Wie unter anderem "The Daily Beast" berichtet, geht aus dem kürzlich veröffentlichten FBI-Dokumenten eine brisante Behauptung hervor: Der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll Donald und Melania Trump miteinander bekannt gemacht haben. Diese Aussage stammt von einer ehemaligen Assistentin des Milliardärs, die gegenüber dem FBI unter Strafandrohung aussagte.
Das elfseitige, stark geschwärzte Dokument wurde am vergangenen Freitag im Rahmen der Freigabe von drei Millionen Epstein-Akten publiziert und am Montag entdeckt. Die namentlich nicht genannte Zeugin hatte ihre Angaben im Juli 2019 gemacht – nur drei Tage nach Epsteins Verhaftung wegen Kinderhandels.
Weißes Haus warnt vor Falschinformationen in Epstein-Files
Die Behauptung steht im direkten Widerspruch zur offiziellen Darstellung des Präsidentenpaares über ihr erstes Treffen. Das Weiße Haus verwies auf eine Warnung des Justizministeriums, wonach die Akten möglicherweise unwahre Informationen enthalten könnten.
Ehemalige Assistentin sagte unter Immunität aus
Bei der Zeugin handelt es sich um eine frühere Mitarbeiterin Epsteins, die selbst aus der Modelbranche stammte. Sie war von 2005 bis 2006 etwa ein Jahr lang als Assistentin des späteren Sexualstraftäters tätig und begleitete ihn auf Reisen. Ihr letzter Einsatz führte sie nach Paris.
Die Befragung fand im Juli 2019 statt und wurde sowohl von FBI-Agenten als auch von Bundesstaatsanwälten durchgeführt. Das Dokument ist als sogenanntes "Proffer Agreement" verzeichnet – eine Vereinbarung, bei der Zeugen im Austausch gegen Immunität Aussagen machen, die sie als wahrheitsgemäß bestätigen.
Falsche Angaben gegenüber dem FBI können mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Frau offenbar selbst als Opfer sexueller Übergriffe durch Epstein behandelt wurde.
Melanias offizielle Kennenlern-Geschichte widerspricht FBI-Dokument
In dem FBI-Dokument heißt es, dass der Model-Agent Paolo Zampolli gemeinsam mit Epstein versucht habe, die Agentur Elite Models zu kaufen. Anschließend folgt der Satz: "Epstein stellte Melania Trump Donald Trump vor."
Diese Darstellung steht im Gegensatz zu jahrelangen Berichten, wonach Zampolli das Paar 1998 bei einer Party im Kit Kat Club zusammengebracht haben soll. Auch Melanias 2024 erschienene Memoiren schildern die Begegnung anders: Sie beschreibt darin, wie Trump auf einer Veranstaltung an ihren Tisch kam und sich vorstellte.
In einem CNN-Interview mit Larry King aus dem Jahr 2005 erzählte Trump selbst von dem Abend. Er habe eigentlich ein anderes Supermodel treffen sollen, das neben Melania saß. "Ich sagte: 'Vergiss sie. Wer ist die auf der linken Seite?' – und das war Melania", berichtete er damals.
Ein Sprecher des Weißen Hauses verwies auf eine Pressemitteilung des Justizministeriums vom Januar. Darin heißt es, die veröffentlichten Unterlagen könnten "gefälschte oder fälschlich eingereichte Bilder, Dokumente oder Videos" enthalten, da sämtliche Einsendungen der Öffentlichkeit an das FBI in die Freigabe aufgenommen wurden.
Sensationslüsterne Behauptungen gegen Donald Trump
Einige Dokumente enthielten "unwahre und sensationslüsterne Behauptungen gegen Präsident Trump", die kurz vor der Wahl 2020 eingereicht worden seien. Diese Vorwürfe seien "unbegründet und falsch", so das Ministerium.
Trump selbst hatte bereits im April 2025 gegenüber "Fox News" jede Verbindung zwischen Epstein und dem Kennenlernen seiner Frau bestritten. "Jeffrey Epstein hatte nichts mit Melania zu tun und damit, uns vorzustellen", erklärte er. "Ich habe sie durch eine andere Person kennengelernt, aber das war nicht Jeffrey Epstein."
Milliardenklagen und Gegenklage wegen Epstein-Verbindung
Die First Lady ging bereits mehrfach juristisch gegen ähnliche Behauptungen vor. Im vergangenen Jahr drohte sie dem langjährigen Trump-Biografen Michael Wolff mit einer Klage über eine Milliarde Dollar, nachdem dieser in einem Podcast behauptet hatte, sie sei "sehr involviert" in Epsteins sozialem Umfeld gewesen.
Wolff reagierte mit einer Gegenklage gegen Melania Trump. Er wirft ihr vor, ihn unter Berufung auf Redefreiheitsgesetze unrechtmäßig zum Schweigen bringen zu wollen. Die First Lady versucht derzeit, diese Klage abweisen zu lassen.
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