Donald Trump: Neue Iran-Entscheidung des US-Präsidenten schürt Angst vor Eskalation
Donald Trump: US-Präsident verstärkt Truppenpräsenz im Nahen Osten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
Erstellt von Mia Lada-Klein
30.01.2026 10.31
- US-Streitkräfte haben ihre militärische Präsenz nahe dem Iran deutlich verstärkt
- Im Fokus steht vor allem die Sorge vor Irans Atomprogramm
- Experten warnen vor Risiken und einer möglichen Eskalation im Nahen Osten
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Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Nähe des Iran zuletzt deutlich verstärkt. Aussagen von Präsident Donald Trump über eine mögliche "verheerende Zerstörung" haben Spekulationen über einen bevorstehenden Angriff neu entfacht. Im Zentrum der Drohungen steht dabei vor allem das iranische Atomprogramm.
US-Streitkräfte in erhöhter Einsatzbereitschaft
Nach Angaben aus Militärkreisen befindet sich "Bild" zufolge derzeit eine große US-Marineeinheit in der Region. Dazu zählt auch der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, der mit zahlreichen Kampfflugzeugen, darunter moderne Tarnkappenjets, sowie mit Kriegsschiffen ausgestattet ist, die Marschflugkörper tragen können. Zusätzlich sollen zehntausende US-Soldaten im Nahen Osten stationiert sein. Das Pentagon hat in den vergangenen Tagen zudem weitere Kampf- und Tankflugzeuge sowie Luftabwehrsysteme in die Region verlegt. Offiziell spricht Washington von Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft.
Donald Trumps Fokus auf Irans Atomprogramm
Während Trump in der Vergangenheit auch öffentlich Sympathien für Protestbewegungen im Iran geäußert hatte, richtet sich der aktuelle politische und militärische Druck vor allem gegen die nuklearen Ambitionen des Landes. Hinweise auf eine direkte Unterstützung eines Regimewechsels gibt es derzeit nicht.
Rolle des Flugzeugträgers bleibt unklar
Militärexperten diskutieren, ob der Einsatz der USS Abraham Lincoln vor allem symbolischen Charakter hat. Denkbar sei, dass der Träger als sichtbares Signal dient, während andere Einheiten aus großer Distanz operieren könnten. Langstreckenbomber mit hoher Reichweite wären in der Lage, strategische Ziele anzugreifen, ohne sich dem iranischen Luftraum direkt auszusetzen. Sollte es zu einem militärischen Schlag kommen, könnten auch spezielle bunkerbrechende Bomben eingesetzt werden, die für tief verborgene Anlagen entwickelt wurden. Solche Waffen gelten als geeignet, um unterirdische militärische Infrastruktur oder Kommandozentralen zu treffen.
Risiken durch iranische Abwehrsysteme
Auffällig ist, dass sich der US-Flugzeugträger nicht im Persischen Golf, sondern im Arabischen Meer aufhält. Fachleute sehen darin eine Vorsichtsmaßnahme. Der Iran verfügt über Drohnen, Raketen und Schnellboote, die in großer Zahl eingesetzt werden könnten und selbst moderne Abwehrsysteme vor Herausforderungen stellen.
Neben militärischen Aspekten wird auch die symbolische Wirkung eines US-Einsatzes diskutiert. Die Kontrolle des Luftraums über Teheran würde nicht nur strategische Vorteile bringen, sondern könnte auch innenpolitische Signalwirkung entfalten. Beobachter verweisen darauf, dass sichtbare US-Präsenz die iranische Opposition stärken könnte.
Ob es tatsächlich zu einem Angriff kommt, bleibt offen. Bislang gibt es keine offizielle Ankündigung konkreter Militäraktionen. Die Lage gilt jedoch als angespannt, und jede weitere Eskalation könnte weitreichende Folgen für die gesamte Region haben.
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