Wladimir Putin News: Putin nennt Beziehungen zu Syrien verbessert
Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. Bild: dpa/picture alliance | Aleksey Babushkin
Erstellt von Sarah Knauth
28.01.2026 16.13
Kremlchef Wladimir Putin hat beim Empfang des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa Fortschritte in den Beziehungen beider Länder konstatiert. "Die Zeit seit unserem vorangegangenen Treffen ist nicht ungenutzt vergangen, viel wurde für die Wiederherstellung unserer zwischenstaatlichen Beziehungen getan", sagte er beim Treffen im Kreml. Es sei auch gelungen, die Wirtschaftsbeziehungen wiederzubeleben, betonte er. Russland galt als Schutzmacht des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, der 2024 gestürzt wurde.
Al-Scharaa habe einen großen Beitrag zur Normalisierung des Verhältnisses getan, lobte Putin seinen Gast. Zuletzt war al-Scharaa im Oktober 2025 in Moskau. Es gebe gemeinsame Projekte in den Bereichen Industrie, Sport und Medizin, sagte der russische Präsident, ohne Details zu nennen.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Damaskus gelten als kompliziert. Russland hat Assad nicht nur viele Jahre bei dessen Machterhalt militärisch unterstützt, sondern ihm nach seinem Sturz auch Asyl gewährt. Die neue Regierung in Syrien fordert die Auslieferung des ehemaligen Staatspräsidenten, dem sie Kriegsverbrechen vorwirft. Syrien ist für die Logistik russischer Aktivitäten speziell auf dem afrikanischen Kontinent wichtig. Moskau unterhält in dem Nahoststaat Militärbasen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de