Donald Trump: Ex-Trump-Vertraute warnt – Amerika steht kurz vor dem Bürgerkrieg
Donald Trump: Ex-Trump-Insiderin warnt vor Bürgerkrieg in den USA. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Erstellt von Mia Lada-Klein
27.01.2026 10.12
- Tödlicher ICE-Einsatz sorgt für landesweite Debatte
- Ex-Trump-Unterstützerin warnt vor innerer Eskalation
- Forderung nach politischer Besonnenheit auf beiden Seiten
Mehr News zur US-amerikanischen Politik finden Sie am Ende des Artikels.
Nach einem tödlichen Einsatz der US Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis wächst die Unruhe im Land. Der Vorfall hat eine neue Debatte über Polizeigewalt, Proteste und politische Verantwortung ausgelöst. Während frühere US-Präsidenten zu Widerstand gegen die aktuelle Politik aufrufen, meldet sich nun eine prominente Stimme aus dem republikanischen Lager zu Wort.
Früherer Donald Trump Rückhalt mahnt zur Besonnenheit
Marjorie Taylor Greene, lange Zeit eine enge Unterstützerin von Donald Trump, schlägt deutliche Töne an. In sozialen Netzwerken warnt sie davor, dass politische Rhetorik und gegenseitige Eskalation die USA an den Rand eines inneren Konflikts treiben könnten. Die aktuelle Entwicklung löse keine der grundlegenden Probleme, sondern koste im schlimmsten Fall Menschenleben.
Marjorie Taylor Greene betont rechtliche Grenzen
Greene stellte klar, dass sie weiterhin für eine konsequente Grenzpolitik, die Abschiebung krimineller Migranten und die Arbeit der Polizei stehe. Gleichzeitig verwies sie auf Unterschiede zwischen legalem Waffenbesitz und einschüchterndem Auftreten mit Schusswaffen. Beides dürfe nicht gleichgesetzt werden.
Widersprüchliche Darstellungen zum Todesfall von Alex Pretti
Im Zentrum der Debatte steht der Tod des Krankenpflegers Alex Jeffrey Pretti während des ICE Einsatzes. Das Heimatschutzministerium erklärte laut "Bild", Pretti habe seine Waffe gezogen. Mehrere Augenzeugen schildern den Ablauf jedoch anders und berichten, er habe keine erkennbare Gegenwehr geleistet. Eine Zeugin sprach von einem plötzlichen Schusswaffeneinsatz ohne Vorwarnung.
Marjorie Taylor Greene: Kritik an staatlichem Vorgehen
Greene berief sich auf zentrale Verfassungszusätze, die das Recht auf friedlichen Protest und den Schutz vor staatlicher Willkür garantieren. Filmen und Demonstrieren seien legitime Mittel, solange sie gewaltfrei blieben. Diese Rechte müssten auch in angespannten Situationen gewahrt werden.
Marjorie Taylor Greene blickt zurück auf das Kapitol
Mit Blick auf den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 zog Greene Parallelen zur heutigen Lage. Damals seien staatliche Maßnahmen aus ihrer Sicht überzogen gewesen. Sie fordert nun ein Umdenken auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Nur wenn ideologische Blockaden überwunden würden, lasse sich verhindern, dass weitere Menschen zu Schaden kommen.
Mehr News zur US-amerikanischen Politik finden Sie hier:
- Mega-Deal wackelt – US-Präsident droht Südkorea mit neuen Zöllen
- Druck wächst – Republikaner diskutieren über Amtsenthebung des Präsidenten
- "F*** dich, Ted" – geheime Aufnahmen enthüllen brisanten GOP-Streit
- "Verabscheuungswürdiger Idiot" – Präsident blamiert sich mit "schmutziger" Metapher
- Tote, Chaos, Eskalation – jetzt reißt dem US-Präsidenten endgültig der Geduldsfaden