Donald Trump: US-Präsident zieht Konsequenzen - Trump-Ministerin ins Abseits gedrängt
Donald Trump schickt einen Rivalen von Kristi Noem nach Minnesota. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
Erstellt von Franziska Kais
27.01.2026 15.27
- Donald Trump "trennt sich" von Kristi Noem
- Heimatschutzministerin muss nach tödlichen Schüssen das Feld räumen
- US-Präsident schickt Tom Homan nach Minnesota
Nach den tödlichen Schüssen in Minneapolis wurden die Rufe immer lauter, die Heimatschutzministerin müsse sofort ihres Amtes enthoben werden. Nun zieht Donald Trump tatsächlich Konsequenzen und trennt sich von seiner Ministerin - zumindest ein Stück weit.
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Donald Trump zieht Konsequenzen und drängt Kristi Noem ins Abseits
Am Montag (26. Januar) verkündete der US-Präsident bei Truth Social, dass er nach den Ereignissen des letzten Wochenendes den Strafverfolgungsbeamten und Einwanderungs- und Grenzschutz-Experten Tom Homan nach Minnesota schicken werde. In seinem Beitrag heißt es konkret: "Ich schicke Tom Homan heute Abend nach Minnesota. Er war bisher nicht in diesem Bereich tätig, kennt aber viele Menschen dort und mag sie. Tom ist hart, aber fair, und wird direkt an mich berichten."
Trump verkündet "Trennung" - Kristi Noem muss das Feld räumen
Mit dieser Entscheidung drängt der US-Präsident Heimatschutzministerin Kristi Noem ins Abseits. Offenbar traut er ihr nicht länger zu, die Situation in Minnesota wieder in den Griff zu bekommen. Laut "Daily Mail" gilt Tom Homan als langjähriger Rivale von Kristi Noem. Dass ausgerechnet er nun von Donald Trump entsendet wird, um Noems "Chaos" zu beseitigen, spricht Bände.
Noem-Wut explodiert nach tödlichen Schüssen in Minneapolis
Die Reaktionen auf den tödlichen Vorfall in Minneapolis sind parteiübergreifend scharf ausgefallen. Führende Demokraten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene verurteilten Noems hartes Vorgehen bei der Einwanderungskontrolle. Doch auch aus den eigenen Reihen erhält die Trump-Ministerin heftigen Gegenwind. Republikanische Abgeordnete in Washington äußerten Bedenken, dass die Operation völlig außer Kontrolle geraten sei.
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