Melania Trump: Panik im Weißen Haus - ihr droht jetzt ein Millionen-Fiasko
Melania Trumps Dokumentation könnte zu einem Flop werden. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andrew Leyden
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
25.01.2026 08.09
- Melania Trump: Weißes Haus befürchtet ein Desaster
- Amazons Melania-Rechnung geht nicht auf
- "Panik" im Weißen Haus wegen Melania-Doku
- Melania-Doku doch kein Flop?
- Melania hat die totale Kontrolle
Am 30. Januar startet der Dokumentarfilm über Melania Trump in den Kinos - und die Einschätzungen zu seinen Erfolgsaussichten könnten kaum weiter auseinandergehen. Während das Weiße Haus alle Hebel in Bewegung setzt, um das Projekt vor einem peinlichen und kostspieligen Fiasko zu bewahren, bezeichnen Branchenexperten denselben Film als möglichen Überraschungserfolg.
Melania Trump: Weißes Haus befürchtet ein Desaster
Im Zentrum der gegensätzlichen Bewertungen steht eine Prognose der National Research Group: Rund fünf Millionen Dollar soll der 104-minütige Film am Eröffnungswochenende in den USA und Kanada einspielen. Für das Weiße Haus scheint diese Zahl ein Desaster zu sein, wie "Newsweek" berichtet. Branchenbeobachter hingegen sehen darin eine respektable Leistung für eine Dokumentation im gegenwärtigen Kinomarkt.
Amazons Melania-Rechnung geht nicht auf
Amazon MGM Studios legte rund 40 Millionen Dollar für die Rechte am Film auf den Tisch - eine beträchtliche Summe für eine Dokumentation. Doch damit nicht genug: Weitere 35 Millionen Dollar flossen angeblich bereits in die Marketingkampagne, um das Projekt weltweit bekannt zu machen.
- Die erwarteten Einnahmen von fünf Millionen Dollar am ersten Wochenende in den USA und Kanada wirken angesichts dieser Investitionen bescheiden.
- Der Film soll in circa 1.400 nordamerikanischen Lichtspielhäusern laufen, wie "Newsweek" unter Berufung auf Prognosedaten der National Research Group berichtet.
- Global plant das Team einen Start in ungefähr 30 Nationen, darunter Länder in Nord- und Südamerika, Asien, Europa sowie Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate.
"Panik" im Weißen Haus wegen Melania-Doku
Die Diskrepanz zwischen Investition und prognostiziertem Ertrag erklärt die nervöse Stimmung im Weißen Haus. Aus Sicht der Präsidentengattin und ihrer Berater steht das Projekt vor einem Debakel. "The Daily Beast" beschreibt die Situation als verzweifelten Rettungsversuch eines Films, der beim Start kommende Woche zu floppen droht.
- Die Bezeichnung als "Vanity Project" deutet darauf hin, dass die Dokumentation in erster Linie der Selbstdarstellung dient.
- Das Weiße Haus versucht dem Bericht zufolge daher mit allen Mitteln, die Besucherzahlen zu steigern und ein peinliches sowie teures Fiasko abzuwenden.
- Donald Trump selbst bewirbt das Werk auf Truth Social und verspricht einen "unvergesslichen Blick hinter die Kulissen auf eines der wichtigsten Ereignisse unserer Zeit".
- Die Sorge ist nachvollziehbar: Ein öffentlicher Misserfolg würde nicht nur finanzielle Verluste bedeuten, sondern auch das Image der First Lady beschädigen.
Melania-Doku doch kein Flop?
Branchenkenner bewerten die Prognose deutlich optimistischer. Matthew Belloni vom Branchendienst "Puck" argumentiert, dass fünf Millionen Dollar für einen Dokumentarfilm im derzeitigen Kinoumfeld durchaus beachtlich seien. Der Vergleich mit anderen Produktionen stützt diese Einschätzung.
- Zum Vergleich: Das Drama "The Apprentice" über Donald Trump spielte dem Bericht zufolge 2024 lediglich 1,6 Millionen Dollar am ersten Wochenende ein und erreichte insgesamt nur fünf Millionen Dollar an den US-Kinokassen.
- Die Melania-Dokumentation würde diese Gesamtsumme bereits am Startwochenende erreichen - ein deutlich besseres Ergebnis.
Zudem berichten mehrere Quellen gegenüber "Puck" von steigenden Zahlen in dieser Woche. Die Vorverkaufszahlen näherten sich denen des Films "Reagan" an, der offenbar als Erfolgsmaßstab gilt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass das Interesse am Film größer sein könnte als zunächst befürchtet.
Melania hat die totale Kontrolle
Die Marketingmaschinerie läuft jedenfalls auf Hochtouren. Am 29. Januar findet die Premiere im Kennedy Center statt, gleichzeitig wird der Film in rund 20 weiteren Kinos gezeigt, darunter in Los Angeles, San Francisco und New York. Bereits in dieser Woche prangte eine Reklame auf der spektakulären Las Vegas Sphere, wie Bilder beim Kurznachrichtendienst X zeigten.
Hinter jeder Werbemaßnahme steht die First Lady persönlich. Produzent Marc Beckman, zugleich ihr exklusiver Senior-Berater, erklärte gegenüber "Page Six":
- "Sie ist an jedem einzelnen Bestandteil beteiligt. Jeder Fernsehspot, jede Plakatwand, als Kampagne über 30 verschiedene Nationen hinweg."
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