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Donald Trump: Eine Nacht im Rausch - US-Präsident eskaliert komplett

Donald Trump im Social-Media-Rausch: Auf Truth Social veröffentlichte der US-Präsident 85 Beiträge in nur fünf Stunden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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  • Donald Trump veröffentlicht auf Truth Social 85 Beiträge innerhalb von fünf Stunden
  • Wilder Ritt durch verschiedene Themen bei nächtlichem Social-Media-Rausch
  • US-Präsident lobt sich für die Rettung von TikTok, fantasiert über Einsatz der Nato an der Grenze zu Mexiko und attackiert den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom

Donald Trump kümmert sich neben seinen Aufgaben als US-Präsident auch intensiv um die Pflege seiner Social-Media-Kanäle. Es vergeht aktuell kein Tag ohne neue Posts des Republikaners auf der von ihm selbst gegründeten Plattform Truth Social. Der Inhalt: häufig Selbstlob, bizarre KI-Videos sowie Beschimpfungen gegen Journalisten oder politische Gegner. Nun ist Trump ein weiteres Mal völlig eskaliert.

Donald Trump eskaliert auf Truth Social: 85 Beiträge in nur fünf Stunden

Denn wie aktuell "Raw Story" berichtet, hat Trump in der Nacht von Donnerstag auf Freitag insgesamt 85 Beiträge auf Truth Social veröffentlicht. Und das alles in einem Zeitraum von gerade einmal fünf Stunden. Darunter waren laut dem Nachrichtenportal zahlreiche Reposts. Er veröffentlichte unter anderem Kommentare von seinem früheren Kumpel, Tech-Milliardär Elon Musk, oder von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie Videos von rechten Seiten.

US-Präsident wütet, fantasiert und lobt sich selbst bei wildem Social-Media-Rausch

Ein konkretes Muster war bei dem nächtlichen Social-Media-Rausch nicht zu erkennen. Trump sprang wild von einem Thema zum nächsten.

In einem Beitrag prahlte er damit, die Social-Media-Plattform TikTok gerettet zu haben, und schrieb: "Es wird nun einer Gruppe großartiger amerikanischer Patrioten und Investoren gehören, der größten der Welt, und wird eine wichtige Stimme sein.Neben anderen Faktoren war es mitverantwortlich für mein gutes Abschneiden bei den jungen Wählern bei der Präsidentschaftswahl 2024." Trump bedankte sich außerdem für die Zusammenarbeit mit Chinas Präsidenten Xi Jinping, da dieser letztendlich dem TikTok-Deal zugestimmt habe.

In einem weiteren Post fantasierte Trump über die Aktivierung von Artikel 5 des Nato-Vertrags, um "unsere Südgrenze vor weiteren Invasionen illegaler Einwanderer zu schützen".

Außerdem griff Trump den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom an. Er warf dem Demokraten vor, sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos "lächerlich" gemacht zu haben. "Gavin Newsom, ein Gouverneur eines Bundesstaates in der Krise, dessen Amtszeit bald endet, sollte nicht in Davos herumlaufen und schreiend die Aufmerksamkeit ausländischer Staatschefs auf sich ziehen und unser Land blamieren", so der US-Präsident weiter. Außerdem warf er Newsom vor, zu wenig gegen die Probleme in seinem Bundesstaat zu unternehmen.

Einen Großteil der Posts machten darüber hinaus Screenshots des Trump-freundlichen Magazins "Newsmax" aus.

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/bua/news.de

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