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Donald Trump: "Völliger Unsinn!" Experte zerlegt neueste Grönland-Behauptung des US-Präsidenten

Donald Trump: Politikwissenschaftler zerreißt seine neueste Grönland-These. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Trump behauptet, Dänemark habe kein Recht auf Grönland – Experten widersprechen
  • Historisch und völkerrechtlich gehört Grönland seit Jahrhunderten zu Dänemark
  • Politikwissenschaftler Jäger kritisiert Trumps Argumentation als "völligen Unsinn"

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US-Präsident Donald Trump sorgt erneut für internationale Schlagzeilen, indem er die Zugehörigkeit Grönlands zu Dänemark infrage stellt. Trump argumentierte, Dänemark habe kein Recht auf das Inselterritorium, weil man "vor Jahrhunderten mit einem Boot gelandet" sei. Diese Darstellung stößt bei Experten auf scharfe Kritik.

Politikwissenschaftler entlarvt Donald Trumps Argumente

Thomas Jäger, Politikwissenschaftler und US-Experte, bezeichnet Trumps These als "völligen Unsinn". Im Gespräch mit "FOCUS Online" weist er auf die historische und völkerrechtliche Faktenlage hin: "Grönland gehört zu Dänemark – historisch, völkerrechtlich und politisch." Jäger weist außerdem auf die Ironie hin, dass die USA selbst aus europäischer Kolonisation hervorgingen.

Historischer und rechtlicher Kontext unmissverständlich

Grönland wurde über Jahrhunderte von Dänemark und Norwegen kontrolliert und fiel nach internationalen Urteilen eindeutig unter dänische Hoheit. Die effektive Kontrolle Dänemarks über Grönland sei seit Jahrhunderten ununterbrochen, erklärt Jäger. Ein rechtlicher Anspruch der USA existiert nicht, betont er.

Fehleinschätzungen bei Dänemark und Grönland

Trotz der klaren Rechtslage hatten Dänemark und Grönland Gespräche mit der US-Regierung gesucht, in der Hoffnung, Sicherheitsfragen zu klären. Jäger urteilt, dass diese Einschätzung falsch war: "Sie haben die Lage falsch eingeschätzt. Hätten sie erkannt, dass es um Besitznahme geht, wären sie klug beraten gewesen, das Gespräch zu vermeiden."

Donald Trumps Vorgehen ist inakzeptabel

Der Experte zieht ein eindeutiges Resümee: Trumps Pläne, Grönland eventuell zu erwerben, seien völkerrechtlich und politisch unhaltbar. Historisch gewachsene Bindungen zwischen Dänemark und Grönland würden durch solche Äußerungen in keiner Weise infrage gestellt.

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/sfx/news.de

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