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Donald Trump: "Der König der Zölle" - Trump-Aussage sorgt für bitteren Hohn im Netz

Er zeigt sich zufrieden mit seiner Arbeit: US-Präsident Donald Trump. Bild: dpa/AP/Evan Vucci

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  • Donald Trump feiert sich selbst als "König der Zölle"
  • Netz reagiert auf Trump-Aussage mit Sarkasmus und Hohn
  • Trump vergrößert seine Macht: Er gründet "Friedensrat" unter seiner Führung

Es ist nicht das erste Mal - und wird vermutlich auch nicht das letzte Mal sein, dass Donald Trump sich selbst als "König" bezeichnet. Bereits vor Monaten löste der US-Präsident durch seine eigens initiierte Ernennung zum "König" im Land zahlreiche "No King-Proteste" aus. Nun differenziert er seine königlichen Bemühungen offenbar.

US-Präsident mächtig stolz auf seine Zollpolitik

Ein Interview-Ausschnitt, in dem Trump während einer Pressekonferenz spricht, wird im Netz zum Anlass resignierten Spottes. Der regierungskritische X-Kanal "Republicans against Trump" teilte den sekundenkurzen Ausschnitt der Trump-Aussage im Netz.

So reagiert das Netz auf Trumps "Zollkönig"-Aussage - "hier spielt ein Mann Monarch"

Darin erklärt Trump: "Ich bin der König der Zölle. Und der Zollkönig hat großartige Arbeit geleistet." Dass viele genau diese Tatsache eben nicht so sehen, zeigt sich in den Kommentaren unter dem Video.

  • "Echte Führung senkt Kosten und schafft Verhandlungsmacht. Hier spielt ein Mann den Monarchen, während die Wirtschaft das Kostüm bezahlt, heißt es in einem kritischen Kommentar eines User:s.
  • Ein weiterer stimmt dem offenbar zu: "Ja. Ihr habt euer eigenes Volk bis zum Gehtnichtmehr besteuert und eure Bauern in den Ruin getrieben. Fantastisch."
  • Eher sarkastisch und resigniert kommentiert diese:r User:in: "Ja, treibt die Inflation nur weiter in die Höhe!"

Und es geht noch weiter:

  • "Der erste Reporter, der Trump vor laufender Kamera zu einem kognitiven Test auffordert, erhält den Pulitzer-Preis."
  • "Amerika zahlt die Zölle, NIEMAND SONST."
  • "Mein Gott. Der Mangel an Demut ist atemberaubend." (Kommentare ins Deutsche übersetzt)

Die Flut an kritischen Kommentaren ist ziemlich groß. Und dennoch zeigt sich eines: Sarkasmus und Resignation. Man ist es offenbar gewohnt, Aussagen von Donald Trump in derlei Maße zu hören.

Donald Trump gründet "Friedensrat" mit ihm als Vorsitzenden

Hat Donald Trump etwa die Bodenhaftung verloren? Wie sehr er sich selbst zum Zentrum seiner Machtpolitik macht, zeigt ein weiteres aktuelles Beispiel. Ein sogenannter "Friedensrat", der von Trump ins Leben gerufen wurde, soll als Gegenpol der von ihm stark kritisierten Nato dienen. Machthaber und Entscheider in dem Gremium ist natürlich Donald Trump selbst. Mitmachen darf nur, wer vom US-Präsidenten eingeladen wurde.

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/sfx/news.de

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